02.01.2018

Allianzgebetswoche 2018: „Als Pilger und Fremde unterwegs“

Internationale Gebetswoche ist der Start in die Gebetsbewegung 2018 in den örtlichen Allianzen

Am Sonntag, 14. Januar 2018, startet zum 172. Mal die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz, die auf der Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz 1846 beschlossen wurde. Die beiden Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter und Siegfried Winkler, bewegt im Blick auf das gemeinsame Gebet: „Es ist der Pulsschlag des Glaubens. Die jährliche Allianzgebetswoche ist eine besondere Gelegenheit zum gemeinsamen Gebet, die Jesus uns anvertraut hat. Deshalb gilt es, sie in besonderer Weise zu nutzen und ihre Möglichkeiten immer wieder neu zu entdecken, ansprechende Gebetstreffen zu gestalten und neue kreative Formen zu praktizieren. Durch regelmäßige Impulse zum Gebet fördern wir die Entwicklung von der Gebetswoche zur Gebetsbewegung, das ganze Jahr hindurch.“ Auch der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, hatte im Zusammenhang mit der Aufforderung, im Dezember für die Nachrichtenagentur idea neue reformatorische Thesen zu formulieren, zur Wichtigkeit des Gebets geäußert: „Die Kirche des Jesus Christus muss als erstes wieder eine Kirche des Gebets werden“. Zur Begründung führte Steeb aus: „Von Anfang an war die Gemeinde Jesu eine Gebetsgemeinschaft. Schon vor Pfingsten war das ständige Übung (Apostelgeschichte 1,14). Welchen Stellenwert nimmt das Gebet in den synodalen Beratungen, im kirchenleitenden Handeln, in den Sitzungen unserer christlichen Werke und Verbände, vor allem aber in unserem persönlichen Glaubensleben ein? Weil es stimmt „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Johannes 15,5) stimmt es auch ‚Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.‘ (Landesbischof D. Hans von Keler). Und darum sind und bleiben wir auch als Bewegung der Evangelischen Allianz in erster Linie eine Gebetsbewegung.“  Es sei nur folgerichtig, so Steeb angesichts der bevorstehenden Gebetswoche, das jetzt auch in die Tat umzusetzen und als Christen miteinander den Schwerpunkt in einer Woche auf das gemeinsame Gebet zu legen. Damit solle freilich das Gebet „noch nicht abgearbeitet“ sein. Die Evangelische Allianz wolle mit Gebet ins neue Jahr starten, verstehe diese aber zugleich auch als erneuten Aufbruch zu einer Gebetsbewegung. Dazu bietet die Deutsche Evangelische Allianz gleichsam als tägliche „Gebetslosung“ für jeden Tag ein Gebetsanliegen an, dass die Christen im Land miteinander verbinde. Dies werde durch ein zweites Gebetsanliegen verstärkt, das sich mit der Situation der verfolgten Christen weltweit befasst und diese vor Gott bringe. Im Fastenmonat Ramadan komme das „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ hinzu und für den 11. November 2018 lade man wieder zum Gebetstag für verfolgte Christen ein. 

Die Deutsche Evangelische Allianz stellt umfangreiches Vorbereitungsmaterial für die Gebetsveranstaltungen bereit, die 2018 unter dem Titel „Als Pilger und Fremde unterwegs“ stattfindet https://allianzgebetswoche.de. Die Gebetswoche ist bewusst dezentral organisiert und es gibt daher keine gemeinsame Eröffnungsveranstaltung. Veranstalter sind die ca. 1000 örtlichen Allianzgruppen. Eine Übersicht über die örtlichen Allianzverantwortlichen in Deutschland findet man auf der Seite http://www.ead.de/ortsallianzen/uebersicht.html.