KEP-Geschäftsführer dankt Westerwelle für sein Plädoyer für Religionsfreiheit
Recht auf Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gefordert
(WETZLAR/ BERLIN) Der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP, Wolfgang Baake (Wetzlar), hat Guido Westerwelle seinen Dank ausgesprochen. Grund dafür ist die Erwähnung der Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.
"Das friedliche Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft und der Völker untereinander wird nur gelingen, wenn wir die Religionsfreiheit und den Glauben als untrennbaren Teil un-serer Identität anerkennen", hatte der FDP-Politiker am 03. März betont.
Westerwelle forderte weiter, dass jeder Mensch seinen "Glauben leben" dürfe, den er für sich als "wahr erkannt" habe. Dies gelte für Angehörige christlicher Minderheiten ebenso wie für Anhänger jeder anderen Religion. Jeder Mensch müsse seine Religion ungehindert wechseln können. Wahre Religionsfreiheit sei immer auch die Freiheit, keinen Glauben zu haben.
Auch angesichts der aktuellen Diskussion um Menschenrechtsverletzungen dürfe man nicht schweigen. Das beharrliche Engagement der deutschen Bundesregierung für die Menschen-rechte sei die Lehre aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte erklärte Wester-welle. Der Schutz von Menschenrechten sei Maßstab für Stabilität und nachhaltige Entwick-lung einer Gesellschaft.
Wie Baake schreibt, sei der Einsatz für die freie Religionsausübung in allen Ländern der Welt ein wichtiges Grundrecht, für das sich die Bundesregierung immer wieder einsetzen müsse. Der KEP-Geschäftsführer ist auch Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.
Baake bezeichnete Westerwelles Rede vor dem Menschenrechtsrat als ein wichtiges Zeichen, für das die Deutsche Evangelische Allianz sehr dankbar sei. In diesem Zusammenhang forder-te Baake auch die anderen Mitglieder der Bundesregierung, wie etwa Entwicklungshilfeminis-ter Dirk Niebel, dazu auf, dem guten Vorbild seines Parteivorsitzenden zu folgen.


