Natürlich vom Glauben reden
Monatliches Allianzgebet für November 2008
Als Gottes Mitarbeiter bitten wir euch mit allem Nachdruck, euch dieser wunderbaren Botschaft von Gottes großer Gnade nicht zu verweigern. Denn Gott spricht: „Gerade zur richtigen Zeit habe ich dich erhört. Am Tag der Erlösung habe ich dir geholfen.“ Gott ist bereit, euch gerade jetzt zu helfen. Heute ist der Tag der Erlösung. [...] Wir versuchen, uns so zu verhalten, dass die Arbeit für Gott nicht in Verruf gerät. In allem, was wir tun, sind wir Diener Gottes. Geduldig ertragen wir alle möglichen Schwierigkeiten, Entbehrungen und Sorgen. [...] Wir haben uns bewiesen durch unseren guten Lebenswandel […] Zuverlässig haben wir die Wahrheit gepredigt […] Wir dienen Gott, ob die Menschen uns nun ehren oder verachten, ob sie uns verleumden oder loben. Wir meinen es ehrlich [...] Wir sind arm, aber wir machen andere reich. Wir besitzen nichts und haben doch alles.
2. Korinther 6,1–10 (auszugsweise nach der Übersetzung Neues Leben)
Erwarten Sie einen Leitfaden für das missionarische Gespräch? Den gibt es auch. Hier drei andere Ansatzpunkte in einer Zeit der Inflation von Worten. Jeder weiß: „Unser Leben spricht lauter als unsere Worte.“ Nicht erst, wenn wir über unseren Glauben sprechen, sind wir Mitarbeiter des Herrn. Wir sind es, sobald wir Jesus Christus nachfolgen. 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Jetzt ist die Zeit für Gottes Gelegenheit. Jetzt will Jesus Menschen erlösen!
1. Natürlich!
Wie ist Ihre Natur? Kommunikativ oder abwartend? Jeder bringt seine ureigenste Art in die Gespräche ein. Keiner muss sich künstlich selbst zum Missionar machen. So wie Sie sind und von anderen Dingen sprechen, können Sie Gottes Mitarbeiter sein und von ihm reden. Ihre Echtheit ist ein wichtiger evangelistischer Faktor.
Ihr Leben und Ihr Verhalten haben bereits eine erste Predigt gehalten. Sind Sie durch das Ertragen von Schwierigkeiten, durch ständiges Gejammer oder durch gelernte Glaubenssprüche bekannt? Leben Sie von der Vergebung und der Gnade Gottes – oder von der Anerkennung durch Menschen? Das Leben des Apostels hat zum vollmächtigen Missionseinsatz beigetragen. Natürlichkeit ist trotzdem kein Wunder-Rezept. Es ist eine Voraussetzung für wirkungsvolles Reden.
2. Vom Glauben!
Jesus Christus und sein heiliges Wort ist unser Glaube. Darauf setzen wir unser Vertrauen und wir sprechen darüber. Wir reden nicht von uns und unseren guten Taten, sondern von dem was Jesus tat, sagte und vorhat. Das ist die Basis unseres natürlichen Bekenntnisses und es bestimmt unsere Ausstrahlung. Siehe auch 2. Korinther 4,5–7! Wir haben es nicht nötig, das Wort Gottes dem Trend unserer Zeit mit List und Tricks anzupassen. (2. Korinther 4,2!)
3. Reden!
In unserer Zeit ist es verdächtig, wenn Menschen offen über ihren Glauben sprechen. Dieses erwartet man nur von Sektenmitgliedern. Aus Liebe zu Gott und den Menschen werden wir erfinderisch, um nicht plump oder fanatisch anderen den Glauben aufzudrängen. Man braucht schon einen Anlass, eine Überraschung oder viel erworbenes Vertrauen, um über den Glauben zu sprechen. Das erbitten wir im Gebet von unserem Herrn!
Auf dem „Anstecker, der ansteckt“ von ProChrist sind wechselweise „Staunen“ oder „Zweifeln“ sichtbar. Das macht fragend. Dieser Anstecker ist eine Brücke zum Gespräch. Auf so eine Frage kann man locker, witzig oder tiefsinnig antworten. Im Leben pendelt es auch zwischen diesen beiden Bereichen. So kommen wir leichter ins Gespräch. Und mal ehrlich, auch Christen sind nicht über alle Zweifel erhaben!
Zur Vorbereitung und Gestaltung
Zwei verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten:
1. Sie sprechen über die verbreitete Meinung:
„Man muss so leben, dass man nach seinem Glauben gefragt wird.“
- Finden Sie Pro- und Kontra- Argumente.
- Listen Sie positive und negative Erfahrungen dazu auf.War das die Mission des Apostels? (siehe Bibeltext)
- Finden Sie Impulse für das missionarische Weitersagen.
- Notieren Sie Hinweise für die Gebetsgemeinschaft.
2. Bestellen Sie für jeden den „Anstecker, der ansteckt“ und dazu den Gesprächsleitfaden „Über Zweifeln und Staunen ins Gespräch kommen“
Bestellung über
- www.prochrist.de oder www.haenssler.de oder Telefon 07031-7414-177
- oder bei Ihrem christlichen Buchhändler
Dieser Gesprächsleitfaden enthält zwei Einheiten zu je 80 Minuten mit
Anregungen.
Zum Beten
Lob und Dank
- für die bei uns herrschende Freiheit zum christlichen Bekenntnis
- für die starke Unterstützung durch den Heiligen Geist
- für die umfangreichen Formen des evangelistischen Dienstes
- für die Unterstützung durch technische Möglichkeiten (siehe ProChrist)
Buße und Bekenntnis
- für unsere Ängstlichkeit, die Botschaft natürlich ins Gespräch zu bringen
- für die selbst gesetzten Grenzen durch zu wenig Zeit- und Geldeinsatz
- für zu wenig Vertrauen in die Dynamik des Wortes Gottes
Bitte
- um Lehre in den Gemeinden, damit durch die Natürlichkeit des Christseins und der Wirkung des Wortes Gottes Türen geöffnet werden
- um Mut zur konsequenten Nachfolge, auch in Nöten und Nachteilen
- um Erkenntnis, dass auch jetzt die Zeit der Erlösung da ist
- um Liebe für die noch nicht Erlösten
- für einen authentischen, geheiligten Lebenswandel der Christen


