Menschen zu Jesus tragen - ProChrist
Monatliches Allianzgebet für September 2012
Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Markus 2,3-5

Die vier Männer haben nur ein Anliegen: Unser Freund muss zu Jesus! Voller Eifer machen sie sich mit der Last des Gelähmten auf ihren Schultern auf den Weg. Dann die Ernüchterung: Das Haus ist voll, es ist kein Durchkommen möglich. Enttäuschung macht sich breit. Wird denn alles umsonst gewesen sein? Nein, das Verlangen, ihren Freund zu Jesus zu bringen, ist zu stark! Also schmieden sie einen Plan. Das Dach (aus Stroh und Lehm) muss abgedeckt werden, genau an der Stelle, an der Jesus steht. Gesagt – getan. Direkt vor Jesu Füßen lassen sie den Gelähmten durch das Loch hinunter.
Sie haben alles getan, was in ihrer Macht stand. Sie haben sich immer wie- der um ihn gekümmert, für ihn eingekauft, ihn zu Ärzten gebracht – und jetzt auch zu Jesus. Doch irgendwie scheint das nicht genug. Wie können sie garantieren, dass Jesus weiß, was zu tun ist? Sollte vielleicht doch einer von ihnen hinunterspringen und Jesus genau erklären, warum sie den Kranken zu ihm gebracht haben? Bevor sie darüber beraten können, blickt Jesus sie durch das Loch hindurch an. Er lächelt und beginnt, mit ihrem Freund zu reden. Sie halten den Atem an und hoffen, dass Jesus ihn gesund macht.
Eine Etage tiefer schaut Jesus dem Gelähmten in die Augen. Er ist bewegt von dem tiefen Glauben, der diesen Mann umhüllt – dem Glauben seiner Freunde auf dem Dach. Ein Glaube, dem kein Aufwand zu groß ist. Seine Antwort auf diesen Vertrauensbeweis ist die Erfüllung ihres größten Wunsches: Jesus heilt den Gelähmten – innerlich und äußerlich. Wenn wir Jesus vertrauen und an seine Allmacht glauben, kann das auch heute noch Menschen verändern. Mit jedem Gebet, in dem wir uns für unsere Freunde, Verwandten und Bekannten einsetzen, bringen wir sie in Verbindung mit Gott. Wir legen sie vor Gott ab und überlassen ihm die Fürsorge. Wie bei den vier Freunden sind keine großen Worte nötig - wir können sicher sein, dass sich Jesus um jeden Einzelnen kümmern wird, den wir zu ihm tragen. Bei ihm wird niemand übersehen.
Mit „Dein Wunsch an Gott.“ möchte ProChrist 2013 im Vorfeld diese Mög- lichkeit des vertrauenden Gebets in die Tat umsetzen. Wenn Sie für fremde Menschen beten und sie damit zu Jesus bringen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, Teil der geplanten Gebetsaktion im Internet zu werden (www.gebetsaktion.prochrist.org). Unsere Hoffnung ist, dass durch diese Gebetsaktion viele Zweifler in unserem Land bewegt werden. Beten Sie mit uns gemeinsam dafür, dass Gott spürbar in das Leben unserer Mitmenschen eingreift.
Lisa Enners, ProChrist e.V., Kassel
Zur Vorbereitung und Gestaltung
- Mit der „großen Gebetsaktion im Internet“ lädt ProChrist e.V. Sie ein, Menschen aus Ihrer Umgebung im Gebet vor Gott zu bringen. Vom 01.12.2012 bis 10.03.2013 werden Internet-Benutzer herausgefordert, einen ganz persönlichen Wunsch an Gott zu formulieren. Ein von ihnen ausgewählter Beter verspricht, Gott im Gebet von diesem Wunsch zu erzählen. Werden auch Sie zum Aktions-Beter und melden Sie sich unter gebetsaktion.prochrist.org noch heute an!
- ProChrist e.V. bietet Gebets-Lesezeichen an, auf denen Sie die Menschen notieren können, die Sie gerne zu Jesus tragen möchten. Bestellen Sie diese Erinnerungsstütze unter www.shop.prochrist.org.
- Erzählen Sie von Erfahrungen, die Sie gemacht haben, als Sie sich betend für einen Menschen eingesetzt haben. Solche Erlebnisse machen auch anderen Mut, niemals aufzugeben.
- Lesen Sie das hohepriesterliche Gebet in Johannes 17. Danken Sie Jesus dafür, dass er sich für uns und alle, die durch uns mit Jesus in Verbindung kommen werden, einsetzt.
Zum Beten
Dank und Lob
- dass wir im Gebet nicht an Raum oder Zeit gebunden sind
- dafür, dass Gott für unsere Gebete immer ein offenes Ohr hat
- für die vielen Christen, die sich während der Gebetsaktion für Fremde einsetzen (Beter, Spender, Vertrauenspersonen)
- für jeden Einzelnen, der sich traut, innerhalb der Gebetsaktion im Internet einen Wunsch an Gott zu formulieren
Buße
- für Zweifel an der Wirksamkeit des eigenen Gebets
- für zu wenig Einsatz für verlorene Mitmenschen
Bitte
- für eine gute technische und administrative Durchführung der Gebetsaktion
- für viele Christen, die während der Gebetsaktion Internetnutzer zu Jesus tragen
- dass Gott Großes bewirkt und Menschen durch unsere Gebete verändert
- dass Zweifelnde erleben, dass Gott Gebete erhört
Zum Singen
- Gott hört dein Gebet (Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht)
- Die Hände, die sich falten (Herr, lehr uns beten)
- Herr, ich bringe dir die Welt






