Jugend in Europa – Der Kongress Mission-Net

Monatliches Allianzgebet für November 2011

„Niemand verachte dich aufgrund deiner Jugend, sondern sei ein Beispiel für die Gläubigen in der Rede, im Verhalten, in der Liebe, im Glauben und in der Reinheit.“ 1. Timotheus 4,12

Immer wieder kommen in den Nachrichten Berichte von randalierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Arbeitslosigkeit ist unter ihnen in Europa übermäßig groß. Hoffnungslosigkeit macht sich unter ihnen breit.

Wer könnte hier ein Beispiel geben, wenn nicht wahre Christen, junge und ältere? Maleachi 4,24, der letzte Vers des Alten Testaments, macht deutlich, dass die erste Verantwortung bei den Älteren liegt, denn sie sollten die Wege und Gedanken des Herrn schon länger kennen.
Damit werden jedoch wir, die wir jünger sind, nicht aus der Verantwortung entlassen, unser Teil zu einem gemeinschaftlichen und fruchtbaren Miteinander beizutragen. Elia und Elisa sind Beispiele in der Bibel, wo ältere und jüngere Gläubige „Hand in Hand“ Gott dienten. So wie Elia dem Elisa half, so braucht die junge Generation heute auch die Hilfe und das Gebet der Älteren, um aus dieser Hoffnungslosigkeit herauszukommen. Da wo jungen Leuten zugetraut wird, gemeinsam am Reich Gottes mit zu bauen, entstehen großartige Projekte. Eins davon ist Mission-Net, getragen von der Europäischen Evangelischen Allianz sowie der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen.

Mission-Net hat zwei Ansätze:

  • ein europaweiter Kongress alle 2 Jahre
  • der Wunsch, eine Bewegung unter jungen europäischen Christen anzustoßen

Alle zwei Jahre möchten wir junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren zu einem europäischen Kongress einladen, an dem ihr Horizont erweitert wird. Wir ermutigen sie durch diesen Kongress und wünschen uns, dass es nachhaltig in ihren Heimatländern verspürt wird, wie sie neu „missional“ leben können; wie sie lokal handeln und global denken; wie jeder einzelne von ihnen gesellschaftstransformierend leben kann. Deshalb auch der Slogan von Mission-Net: Transforming our world (Unsere Welt verändern)!Für einige bedeutet es, sich von Gott in die weltweite Mission senden zu lassen, für jemand anderen bedeutet es, sich vermehrt an seiner Universität einzusetzen, sich in der Wirtschaft und Politik einzubringen oder sich auch durch Kunst auszudrücken. Die junge Generation sehnt sich danach, ernst genommen zu werden, ihren wichtigen Beitrag in der Gemeinde und der Gesellschaft zu geben und dabei von den Älteren gecoacht zu werden. Das geht nur dann erfolgreich, wenn Jung und Alt sich bewusst gemeinsam für einen Lebensstil entscheiden, der Gottes Reich entspricht. Auch Menschen mit Migrationshintergrund und bei uns lebende Ausländer sind uns wichtig. Wir wollen sie dabei haben, denn Europa hat sich kulturell sehr stark verändert. Es gibt kaum noch Gemeinden, wo es nur noch eine Nationalität gibt. Aber wie gehen wir damit um?Mission-Net gibt sein Bestes, verschiedene Netzwerke für sein Anliegen zu begeistern. Bemühungen laufen gerade unter koreanischen wie auch afrikanischen Netzwerken in Europa. Aber wir wünschen uns auch, dass diese Interkulturalität, wie sie bei Mission-Net geschmeckt wird, Auswirkungen hat auf die Ortsgemeinden, wo die jungen Menschen herkommen. Auch dort sollen junge Menschen mit Migrationshintergrund ein normaler Bestandteil des Leibes Christi werden.

Evi Rodemann, Direktorin von Mission-Net e.V., ein Jugendprojekt unter der Schirmherrschaft der Europäischen Evangelischen Allianz und der Europäischen Evangelischen Missionsallianz

Hinweise zur Gestaltung

Besorgen Sie zwei Beiträge aus den Zeitschriften 

  • Der Spiegel 15/2011 „Vaters Zeit“
  • Der Stern 43/21.10.2010 „Wohin mit Oma?“

Haben Sie jemanden im Gebetskreis, der aus eigener Erfahrung berichten kann, der Adressen kennt, Pflegeverbände, Heime?

Wofür wollen Sie beten? Um konkrete Hilfe? Praktische nächste Schritte? Um Kraft und Geduld?

Was wollen Sie tun? „Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts anderes ersetzt werden kann.“

D. Hans von Keler, früherer Landesbischof von Württemberg

  • Zum Singen

  • Die Herrlichkeit auf Erden EG 527
  • Bleib bei mir Herr EG 488