Herrliche Aussichten

Monatliches Allianzgebet für Dezember 2010

„Ich strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Jesus Christus.“ Phil. 3,14
„Durch ihn haben wir den Zugang im Glauben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird.“ Römer 5,2
„Wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus erlangt.“ 2. Thess. 2,14

Anfang Juli 2010 wurde die Aussichtsplattform auf der 2.628 Meter hohen Alpspitze in Bayern eröffnet. Was ist das für ein Erleben, wenn wir dort oben oder auf einem anderen Berggipfel stehen und bei strahlendem Sonnenschein und klarem Wetter die „herrliche Aussicht“ über die gigantische Bergwelt genießen! Wir alle leben von Aussichten. Wir sind ermutigt von den guten Aussichten und sind besorgt und betroffen von den schlechten Aussichten. Und heute fragen wir uns mehr denn je, ob die Aussichten für unsere Zukunft nicht mehr als trübe und fragwürdig sind. Warum haben wir dann diese Überschrift gewählt? Weil uns die Bibel herrliche Aussichten vor Augen stellt, für den Einzelnen persönlich als auch für diese Welt. Das Wort Aussicht werden wir in der Bibel nicht finden, dafür umso mehr die Worte „herrlich“ und „Herrlichkeit“, Worte, die unmittelbar mit Gott und seinen Zusagen in Verbindung stehen. Wie sind nun unsere herrlichen Aussichten im Blick auf die Verheißungen unseres Gottes?

Der Herr Jesus Christus ist bei uns an jedem neuen Tag und wir dürfen einmal bei ihm sein in der Ewigkeit und Herrlichkeit. Wir haben Heimatund Bürgerrecht bei ihm. Er bereitet eine ewige Wohnung für uns zu. Wir haben teil an seinem Reichtum und werden vereinigt sein mit ihm bei der himmlischen Hochzeit mit einer neuen Leiblichkeit ohne Sünde, Krankheit, Tränen und Tod. Sind das nicht herrliche Aussichten, die unsere Herzen mit Freude und Dank erfüllen? Und auch für diese Erde gibt es gewisse Zusagen unseres Herrn und damit herrliche Aussichten. Jesus kommt wieder und wird ein globales Friedensreich aufrichten, in welchem Gerechtigkeit herrscht. Er wird bei den Menschen wohnen und macht alles neu, eine erlöste Schöpfung, eine Umwelt in Harmonie, Menschen, die in Frieden und Gerechtigkeit leben. Und er selbst ist da und wacht über allem. Das sind nicht nebulöse Phantastereien, sondern Zusagen unseres großen Gottes! Sind das nicht wirklich herrliche Aussichten? Bringt uns das nicht zum Staunen, Freuen und Anbeten?

Diese Aussichten dürfen wir Tag um Tag vor Augen haben und mit ihnen leben. Wir brauchen keine Angst zu haben, wir wissen wie es weitergeht und wie alles in eine wunderbare Vollendung hinein führt. Und wir beten mit Offenbarung 22,20: „Ja, Amen, komm bald, Herr Jesus“, damit diese Aussichten Wirklichkeit werden, für unser persönliches Leben wie für diese Welt.

Horst Weippert, MännerGebetsBund

Zur Vorbereitung und Gestaltung

Bilder, Berichte oder anderes Material auslegen und zeigen, wo von guten oder schlechten Aussichten die Rede ist (Wetter, Börse, Wirtschaft, Bergwelt...)

Austauschen...

... beiwelchenGelegenheitensprechenwirvonAussichtenundwiebewegen uns die guten und schlechten Aussichten im Alltag?

Sammeln...

... all der herrlichen Aussichten, die wir aus dem Wort Gottes entnehmen können

Miteinander Staunen...

... über die Vielfalt der göttlichen Zusagen und die Herrlichkeit unserer Zukunft in Zeit und Ewigkeit.

Zum Beten

Dank

  • für die herrlichen Aussichten, die uns der Herr persönlich gibt
  • für die herrlichen Aussichten, die für diese Erde und Welt gegeben sind dass diese Erde zu einem Friedensreich werden wird, in dem Gerechtigkeit herrscht
  • für die Perspektiven des Ewigen und Bleibenden
  • für die Gewissheit der biblischen Zusagen

 

Buße

  • dass wir oft gar nicht an die herrlichen Aussichten denken oder wir uns diese Aussichten durch andere Dinge verstellen lassen
  • dass wir viel zu oft nur unser irdisches Leben sehen, das Alltägliche und Zeitliche, das Bedrohende und nicht das Ewige
  • dass wir oft die trüben menschlichen Aussichten stärker beachten als Gottes herrliche Aussichten

 

Bitte

  • dass wir im Alltag die herrlichen Aussichten Gottes vor Augen haben, konkret damit rechnen und uns daran freuen
  • dass wir auf das Ziel hin leben: Die Berufung zur ewigen Herrlichkeit in und bei Christus
  • dass wir andere Menschen auf diese Aussichten aufmerksam machen und sie mit uns zusammen auf das Ziel der ewigen Herrlichkeit hin leben
  • dass wir für diese gefallene Welt beten, für Menschen und Obrigkeiten, aber auch mit Gottes neuer Welt rechnen
  • dass wir beten: „Ja, komm, Herr Jesus, komm bald und erfülle alle deine Verheißungen auf die herrlichen Aussichten!“