Dienen mit Wort und Tat - Hoffnung 2011

Monatliches Allianzgebet für Oktober 2011

„Ihr seid das Licht für die Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Auch zündet niemand eine Lampe an, um sie dann unter einen Topf zu stellen. Im Gegenteil, man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt. Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“   Matthäus 5,14–16

Ergänzende Bibeltexte: Matthäus 9,35–38 und 25,33–40

Wenn ein Hoffnungsfunke Feuer entfacht…
dann können sich Menschen dran wärmen…
dann öffnen sich Herzen und Ohren…
dann wird die Liebe Jesu sichtbar…   

    
„Lass dein Licht leuchten vor allen Menschen, sie werden deine guten Taten sehen und den Vater im Himmel dafür loben“. Frei nach Matthäus 5,16 sind wir von Jesus Christus herausgefordert, unseren Glauben auch in Taten zu bezeugen. Worte können dabei auch Taten sein. Gute Taten und gute Worte lassen Gottes Reich sichtbar unter uns werden. Sie hinterlassen Spuren im Leben von Menschen. Diese Spuren führen direkt zum Vater. Und sind im Leben der Menschen zu finden, denen wir Gutes getan haben (vgl. 1.Timo-theus 5,25). Und diese Taten sind oft ganz praktisch: Hunger stillen, Wärme geben, Besuche durchführen,…
Uns gegenseitig zu guten Taten motivieren, anfeuern und begeistern, das sollen wir als Christen tun und im Handeln Zeugen für die Liebe von Jesus sein - und zwar genau mitten im Leben, da wo Jesus es auch tat.

Deswegen haben im Laufe des Jahres unter dem Motto der „Initiative Hoffnung 2011“ 335 Jugendgruppen, Orts-Allianzen und Gemeinden den Menschen ihres Ortes gedient und damit Jesu Liebe bezeugt. So wie Jesus Christus den Menschen mit Wort und Tat gedient hat, so beauftragt er auch uns, seine Nachfolger. Die über 330 Mitmachgruppen sagen: „Hoffnung“ entspringt unserer Sehnsucht, Jesus Christus ganzheitlich nachzufolgen, indem wir die Bedeutung der Tat betonen und uns in der Umsetzung diakonischer Projekte gegenseitig unterstützen. Darum ist 2011 das Aktionsjahr, in dem Jugendgruppen deutschlandweit diakonisch aktiv sind, um ganzheitliche Nachfolge einzuüben und zu leben.

Im Rahmen der Initiative Hoffnung 2011 erweitern Jugendliche ihren Horizont. Sie begegnen den Nöten ihrer eigenen Stadt, setzen sich mit dem Verhältnis von Jung und Alt auseinander, überwinden Altersschranken und soziale Schranken, setzen sich mit Ausländern, sozial schwachen und behinderten Menschen auseinander und engagieren sich mit Zeit, Kraft und Fähigkeiten. Sie sehen nicht weg, sondern helfen und erweitern nicht nur ihren Erfahrungsschatz um positive Erlebnisse, sondern gehen weitere Schritte in ihrem Glaubensleben. Und durch ihre Kommunikation begeistern sie wiederum andere.
Dabei dient die „Initiative Hoffnung 2011“ als Rahmen. Sie dient als Materialstelle, Ideensammlung und ist eine Kommunikationsplattform, die die Mitmachgruppen nutzen können. Gegenseitig wird ermutigt, angefeuert und begeistert, um die Liebe Jesu weiterzugeben in Wort und Tat.

Die Initiative Hoffnung 2011 wird von einem Netzwerk aus über 70 Einzelpersonen verantwortet, die Werke, Verbände, Kirchen und Gemeinden repräsentieren. Sie wurde auf der Grundlage der Deutschen Evangelischen Allianz ins Leben gerufen und lädt Christinnen und Christen aller Kirchen und Gemeinden ein, sich zu beteiligen.

Alexandra Claesberg, Hoffnungsbüro Bergneustadt

 

Zur Gestaltung und zum Beten

Hilfreich ist, wenn der Raum das Thema wiederspiegelt, wenn die Augen mitbeten. Hilfen dazu können sein: Eine Deutschlandfahne, eine Landkarte, ein Plakat oder ähnliches mit der Nationalhymne, Bilder von historischen Ereignissen, besonders aus den Jahren 1989/90 vom Mauerfall und der Wiedervereinigung, aber auch Bilder, die etwas zeigen von der Vielfalt und Schönheit unseres Landes.

Typische Bilder, Spezialitäten oder Kuriositäten aus verschiedenen Bundesländern können dies vertiefen.

Eine Diashow könnte ein Element zur Gebetsmotivation an diesem Abend sein.

Wie wäre es, wenn die Nationalhymne gemeinsam gesungen wird und dazu ein paar Gedanken geäußert werden?

In Kleingruppen könnte es Zeit zum Austausch geben:

  • 9. November 1989 – wie habe ich diesen Tag erlebt?
  • Woran erinnere ich mich besonders gern?
  • Wofür will ich danken?

Dank

  • für das Wunder der friedlichen Revolution und den Mauerfall
  • für Vergebung und Heilung, die wir empfangen haben
  • für die Menschen, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit engagiert haben und engagieren

Buße

  • über Gleichgültigkeit, Undankbarkeit und Habgier
  • über extreme und rassistische Strömungen in unserem Land
  • über zunehmende Gottlosigkeit und Atheismus

Bitte

  • um wachsende Einheit zwischen Ost und West
  • um eine neue Mentalität des Miteinander Teilens
  • um Wachsamkeit und den Geist der Gebets für unser Volk

Liedvorschläge

  • Nun danket alle Gott (EG 321)
  • Wach auf, wach auf du deutsches Land (EG 145)
  • O Herr gieße Ströme lebendigen Wassers aus