Editorial
Der Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen
08. November 2009
Wir möchten alle christlichen Gemeinden aufrufen, einen Sonntag im Jahr einen Gottesdienst im Gedenken an unsere verfolgten Mitchristen und im Gebet für weltweite Religionsfreiheit zu gestalten.
Am Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen nehmen Christen und Gemeinden aus über 100 Ländern auf allen Kontinenten teil, in ‚freien‘ Ländern ebenso wie in den betroffenen Ländern selbst. Sollte kein Gottesdienst zur Verfügung stehen, regen wir an, andere Veranstaltungen in der Woche diesem Thema zu widmen. Einige Gemeinden stellen sogar alle Veranstaltungen einer Woche, also etwa Jugendkreise, Hauskreise und Bibelstunden, unter dieses Thema.
Als Schwerpunkt empfehlen wir dieses Jahr Indien, Laos und die islamischen GUS-Staaten Zentralasiens, die in diesem Heft vorgestellt werden und für die in den idea-Dokumentationen „Märtyrer 2008“ (zu Indien: ISBN 978-3-938116-47-0, Auszüge unter www.bucer.eu/maertyrer2008.html) und ab Oktober in „Märtyrer 2009“ (zu den anderen Ländern: ISBN 978-3-938117-75-3) ausführlichere Informationen zur Verfügung stehen werden. Aber auf der Webseite wird für weitere Länder aktualisiertes Material zur Auswahl bereitgestellt.
Auch wenn sich in diesem Heft ein Predigtentwurf und vorformulierte Gebete und auf der Webseite Liedvorschläge und ein liturgischer Entwurf finden, sollen diese natürlich niemanden verpflichten, sondern eine Anregung sein, einen ganz eigenen Weg vom Herzen der Verfolgten in die Herzen unserer Gemeinde zu finden. Sprechen Sie Missionswerke und Menschenrechtsorganisationen an, zu denen Sie Kontakte haben, laden Sie Betroffene ein, bitten Sie Gemeindeglieder, die entsprechende Länder bereist haben, sich zu informieren. Sorgen Sie einfach dafür, dass das Gebet für Verfolgte mit Ihrer gewachsenen Gemeindestruktur verknüpft wird.


