Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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21.05.2018Kongo: Dem Tod knapp entkommen

Es kam wieder zu verstärkten Übergriffen. Geschichten von Ramona zeigen, mit welcher Anfeindung Konvertiten leben. Die junge Frau musste fliehen, nachdem ihr Vater versuchte sie zu töten. Ihre Gemeinde gab ihr Halt, und durch einen Kleinkredit eröffnete sie ein Kleidergeschäft. Doch die Sehnsucht nach ihrer Familie ist groß. Wir danken Gott dafür, dass Ramona nach ihrem Trauma Hoffnung schöpfen konnte, und beten für Versöhnung mit der Familie. Auch bitten wir, um Schutz und Heilung für alle Opfer.  

22.05.2018Nigeria: Massaker an Christen

Ein Überfall im Bundesstaat Benue führte zu mindestens 21 Toten, darunter zwei Priester. 50 bewaffnete Männer drangen in die Gemeinde während eines Gottesdienstes ein. Obendrein überfielen sie mehrere Häuser und Scheunen. Die Region leidet unter der Spannung zwischen dem vorwiegend muslimischen Norden und dem christlichen Süden. Wir beten für die betroffenen Menschen in der Region, dass sie trotz ihrer Trauer auf Gott hoffen können und bewahrt bleiben.

23.05.2018Somalia: Krankenschwester entführt

In Mogadischu ist eine deutsche Krankenschwester des Roten Kreuz von bewaffneten Männern verschleppt worden. Ein Polizeisprecher erklärte, die Sicherheitskräfte seien festgenommen und eine großangelegte Suchaktion sei eingeleitet. Zwei Tage vorher ist eine örtliche Mitarbeiterin der Weltgesundheitsorganisation von Islamisten erschossen worden. Bitte beten Sie für die unmittelbare Freilassung der Krankenschwester und Trost für sie und ihre Angehörigen.

24.05.2018Südsudan: Extrem herausfordernder Dienst

Die Arbeit des Gesundheitsprojekts ADRA, der Adventisten zeigt, dass ausländische Hilfsdienste im Land extremer Gefahr ausgesetzt sind. Kürzlich starb der Impfarbeiter Robert Agoyo, der aus einem Rebellen Hinterhalt erschossen wurde. Mangel an medizinischer Grundversorgung, verursacht durch Bürgerkrieg und regionalen Clan Konflikten machen aber den Dienst unentbehrlich. Wir beten für Schutz der Mitarbeiter von ADRA und anderen Hilfswerken, sowie Trost für die Familie von Robert Agoyo.

25.05.2018Weltweit: Religionsfreiheit hat sich verschlechtert

Laut dem Jahresbericht 2018 der US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit hat sich die allgemeine Lage der Religionsfreiheit in vielen Ländern verschlechtert. Diese erklären sich mit dem Erstarken autoritärer Systeme. Am stärksten betroffen sind die Menschen in: China, Eritrea, Iran, Myanmar, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Turkmenistan, Tadschikistan, Usbekistan, der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria, Pakistan, Russland, Syrien und Vietnam. Einen Hoffnungsschimmer gibt es: Dem Grundrecht auf Religionsfreiheit wird weltweit mehr Bedeutung zugeschrieben und gewürdigt.        

26.05.2018ZAR: Überfall im Gottesdienst

Das Leben ist als Christ in diesem Land gefährlich, wie das Attentat vom 1.5. zeigt. Während des Gottesdienstes in einem christlichen Wohnviertel in Bangui sind mindestens 15 Tote und viele Verletzte zu beklagen. „Die Rebellen plünderten Geschäfte und ermordeten eines unserer Gemeindeglieder vor seinem Haus. Seitdem werden Vergeltungsattacken aus verschiedenen Stadtteilen berichtet und es wird befürchtet, dass die Situation außer Kontrolle gerät.“- berichtet ein Christ. Die Menschen sehnen sich nach Frieden.

27.05.2018Zentralasiatische Länder: Leben als Christ

Ein Großteil Zentralasiens wurde 1400 Jahre vom Islam regiert, bevor es ein halbes Jahrhundert lang unter das kommunistische Regime kam. Nach dem Zerfall der Sowjetunion entstand eine neue Kirche, auch mit Konvertiten aus anderen Volksgruppen, die ohne christliche Tradition waren. Es kommen immer mehr Menschen zum Glauben an Jesus Christus. Die Regierungen, die alle Muslime sind, erlassen harte Gesetze, "um religiösen Extremismus zu verhindern", für sie gehören auch evangelikale Christen dazu.