Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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26.09.2016Laos: Christen unter Druck

Mehrere Fälle von Christenverfolgung sind bekannt: Neun christliche Familien eines Dorfes wurden unter starken Druck gesetzt. Die Dorfbehörde verhängte gegen 38 Familienmitglieder eine Strafe von ca. 100 US-Dollar. Sie wurden aufgefordert, den Geistern ein Schwein zu opfern. Täten sie dies nicht, müssten sie ihren Glauben an Jesus Christus abschwören. Einem Soldaten wird mit Entlassung gedroht, falls er nicht abschwört. Obwohl er Familie mit zwei Kindern hat, blieb er standhaft und lebt weiterhin seinen christlichen Glauben. Er bittet um Gebet für Mut und Weisheit.

27.09.2016Nordafrika: Tuaregs anfällig für IS

Die Tuareg sind ein Volk aus Berbern und Bewohnern der Sub-Sahara. Sie leben als Nomaden in der unwirtlichen Sahara, in Mali, Burkina Faso, Tschad, Algerien und Libyen. Sie zählen rund 1,5 Millionen und sind fast alle Sunniten. Einst waren sie Herrscher von großen Reichen, heute aber weitgehend verarmt, bedingt durch soziale Ungerechtigkeit und Versteppung ihres Lebensraums. Sie stehen dem Evangelium ablehnend gegenüber. Es gibt nur sehr wenige Christen unter ihnen, die noch dazu großflächig verstreut leben.

28.09.2016Rumänien: Moscheen wachsen wie Pilze

Moscheen gibt es inzwischen im ganzen Land, sogar in Dörfern wo nur eine oder keine muslimische Familie lebt. Es gibt viele islamische Schulen und eine Hochschule. Sie ist auch unter Nicht-Muslimen beliebt, weil sie die Möglichkeit bietet, kostenlos in der Türkei weiter zu studieren. Rumänische Muslime verbreiten aktiv ihre Religion durch TV, Radio, Literatur und besondere Anlässe.

29.09.2016Syrien: Waffenruhe: Anlass zur Hoffnung?

Für echten Optimismus sei es noch viel zu früh, sagen die Beobachter. Doch den ersten Tag hat die Waffenruhe in Syrien gehalten. Dafür kann man danken und weiter beten, dass der schreckliche Krieg aufhört und die Menschen zur Ruhe kommen.  

30.09.2016Uganda: Christen sind höchst gefährdet

Uganda ist ein nominell christliches Land, das sich am Kampf gegen al-Shabaab in Somalia beteiligt. Dadurch gibt es vermehrt Angriffe - Christen und ihre Kirchen sind besonders gefährdet. Ein islamischer Lehrer, der 2003 zu einem Christusjünger wurde, ist jetzt ein Evangelist, aber er leidet unter intensiver Verfolgung. Sein Haus wurde abgebrannt. Eine muslimische Gruppe versuchte, ihn zu töten, und als dies misslang, ermordeten sie seine Tochter. Vor ein paar Monaten drangen nachts Bewaffnete bei ihm Zuhause ein, wieder um ihn umzubringen, aber er war nicht da. Sie plünderten was sie finden konnten.        

01.10.2016Vietnam: Kleine Schritte

Trotz  Behinderungen durch die kommunistische Regierung wächst die Kirche. Besonders die nicht registrierten Kirchen sind der Regierung ein Dorn in Auge. In der Regel sind das Hauskirchen im nördlichen Teil des Landes. Leiter der Gemeinden kämpfen oft um ihr geistliches Wachstum, ein Hindernis könnte auch der weit verbreitete Analphabetismus sein. Jetzt gibt es einen neuen Plan, so dass Tausende in einem bibel-basierten Alphabetisierungsprogramm der Kirchen das Lesen lernen können.    

02.10.2016Weltweit: Kinder unbegleitet auf der Flucht

Ein Junge erzählt: „In Libyen wurden wir entführt und zwei Monate festgehalten. Hunderte waren dort, alle aus Ländern südlich der Sahara. Wir konnten fliehen und ein Schmuggler half uns, einen Platz auf einem Boot zu finden.“ Es befinden sich schätzungsweise 50 Millionen unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht. Sie machen sich alleine auf den Weg und setzen sich dabei den Gefahren der Ausbeutung, des Missbrauchs und des Menschenhandels aus. 

03.10.2016Ägypten: Neue Spannungen mit Muslimen

Am 12.9. wurden 17 koptische Christen und 20 Muslime von der Polizei festgenommen. Sie waren an einer Schlägerei in dem Dorf Assem beteiligt, die aufgrund eines Streits zwischen den beiden Gruppen ausgebrochen war. Mindestens zwei Menschen wurden dabei verletzt und befinden sich auf einer Intensivstation. Beten wir für die aufgeheizten Gemüter, dass sie neue Selbstbeherrschung finden und andersdenkende Gruppierungen nicht provozieren.