Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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18.12.2017Pakistan: Christen immer in Gefahr

Nachdem Justizminister Zahid Hamid wegen willkürlichen Blasphemie-Vorwürfen zurückgetreten war, befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weitere Einschränkungen der Religionsfreiheit und Übergriffe auf religiöse Minderheiten. Es sei besorgniserregend, weil das Militär Pakistans religiösen Minderheiten zu verstehen gibt, sie seien nicht schützenswert. Wir beten für eine Deeskalation der Situation und Schutz vor willkürlichen Übergriffen auf Christen.

19.12.2017Philippinen: Ausmaß der Christenverfolgung

Bei der Auswertung nach der Belagerung von Marawi wurden fast nur Christen als zivile Opfer erfasst, berichtete Amnesty International. Militante Moslems haben regelmäßig außergerichtliche Hinrichtungen verübt, wo Christen gezielt wegen ihres Glaubens umgebracht wurden. Vorher mussten die Opfer religiöse Teste unterlaufen, wie das Rezitieren der Shahada (Glaubensbekenntnis der Muslime) oder auf muslimische Grüße reagieren. Gefangene mussten Zwangsarbeit leisten, als Sexsklaven fungieren oder wurden als menschliche Schutzschilde missbraucht.

20.12.2017Sudan: Hilfsgüter - aber nicht für Christen

Laut eines unabhängigen Berichtes der US Kommission für Internationale Religionsfreiheit wird Christen immer weniger Platz zur Ausübung ihres Glaubens gegeben. Seit 2011, der Abspaltung des christlich geprägten Südsudans, werden Kirchengebäude systematisch abgerissen oder vom Abriss bedroht. Christliche Gemeinden werden bei der Verteilung von humanitären Hilfsgütern ausgeschlossen. Man will sie damit zwingen zum Islam zurückzukehren. Wir beten für eine Linderung dieser Umstände, der christlich betroffenen Familien, und dass gegen diese Ungerechtigkeit vorgegangen wird.

21.12.2017Tschad: Von allen Seiten bedrängt

Als Adam (32) Christ wurde, erlebte er massive Ablehnung und wurde aus dem Flüchtlingslager, wo er eine Krankenstation mit Apotheke einrichtete, verstoßen. Auch seine Wohnung musste er räumen. Seine Verlobte hielt so lange zu ihm, bis ihre Familie sie gewaltsam zwang, die Beziehung aufzulösen. Halt und Unterstützung erhielt er von Christen. Mit Hilfe von Open Doors konnte er einige Medikamente kaufen. Beten Sie, dass Gott Adam bewahrt und Kraft für alle Herausforderungen schenkt. Auch den anderen Christen im Lager den Glauben erhält und die Herzen seiner Verfolger für das Evangelium öffnet.

22.12.2017Türkei: Christen immer im Nachteil

In Malatya ist die Kurtulus Kirche beschädigt worden. Kirchenvertreter hefteten an die zerstörte Fensterscheibe ein Bibelzitat: „Segne diejenigen, die dich verfluchen, bete für diejenigen, die dich misshandeln. – Jesus Christus.“ Bitte beten Sie auch für die Christen, die unschuldig in den türkischen Gefängnissen sitzen. So auch für David B., der von Norddeutschland nach Israel pilgern wollte. Es sind derzeit keine Neuigkeiten über ihn durchgedrungen.

23.12.2017Ukraine: Nicht nur Hilfsgüter kommen an

„Wollen Sie nicht zu uns kommen und den Menschen hier von Ihrem Glauben erzählen? Es wäre für uns kein Problem, Menschen für eine solche Veranstaltung zu versammeln.“ Pawel Dawidjuk, der Leiter von LiO- Ukraine folgte dieser Einladung gern und hat inzwischen schon weitere Einladungen bekommen. Er hofft, dass dies nur ein Anfang ist. Bitte beten Sie, dass bei diesen Veranstaltungen das Evangelium auf offene und von Gott vorbereitete Herzen trifft und dass Menschen Jesus Christus als ihren Retter annehmen.

24.12.2017Weltweit: Weihnachtsfreude - Frieden auf Erden!

Danken Sie, dass das Evangelium von der froh machenden Weihnachtsbotschaft trotz Verfolgung weiter läuft. Dass Herzen vom Heiligen Geist berührt wurden, Menschen zum persönlichen Glauben an Jesus Christus, den Retter und Heiland gefunden haben und weiter auf Gott vertrauen. Wir denken an Weihnachten besonders an unsere verfolgten Geschwister und bitten Gott, dass sie diese Festtage ungestört feiern dürfen.