Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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21.01.2017Ungarn: Die Regierung will ein Beispiel setzen

Die Regierung hat ein Amt für die Hilfe von verfolgten Christen im Mittleren Osten eingesetzt. In der Vergangenheit hat sie verfolgten Christen und anderen verfolgten Minderheiten dort geholfen, indem sie Visa ausstellte und in der Autonomieregion Kurdistan eine christliche Schule aufbaute. Die Regierung hat nun entschieden, ihre Tätigkeiten zu veröffentlichen, um ein Beispiel für andere Länder in Europa zu setzen. Beten wir, dass es Frucht bringt. 

22.01.2017ZAR: Trotz Unterdrückung – Mission geht weiter

Obwohl es mehrere Entführungen gab, schlossen in Bambari 22 Menschen erfolgreich eine Bibelschule ab. Nationale Kirchen und Missionszentren suchen Personal, Werkzeuge und Finanzen, um weiter zu missionieren. Die größte Missionsschule, die wegen Tumulten geschlossen werden musste, ist kurz davor, wieder neu zu öffnen. Seit ihrer Gründung vor mehr als 10 Jahren, wurden dort ca. 300 Missionare ausgebildet. Beten wir dafür, dass die Eröffnung reibungslos abläuft. Danken wir für die neuen Absolventen.

23.01.2017Ägypten: Christen ermordet aufgefunden

Nach dem Anschlag auf eine Kirche in Kairo, als 27 Christen getötet und viele weitere lebensgefährlich verletzt wurden, kam es wieder zu weiteren Gewalttaten gegen koptische Christen. Am 6. Januar wurde ein christliches Ehepaar erstochen aufgefunden und drei Tage vorher hatte es bereits einen ähnlichen Mord gegeben. Getötet wegen ihres Glaubens. Bitte beten Sie um inneren Frieden und neuen Mut für die Christen. Beten Sie auch für die Mörder, dass sie den Herrn Jesus kennen lernen und mit ihm ein anderes Leben beginnen.

24.01.2017Gambia: Droht nach den Wahlen ein Bürgerkrieg?

Das Land steht vor einer Zerreißprobe. Vor allem junge Menschen verlassen massenweise Gambia. Der muslimische Präsident Jammeh, der 22 Jahre regierte, wurde abgewählt. Er will seine Niederlage nicht anerkennen und rief für die kommenden drei Monate den Notstand aus. Beten Sie bitte für die einheimische Kirche um Weisheit, wie sie auf den Frieden in Gambia Einfluss nehmen kann. Gebet braucht auch der Oberste Richter, der unter Druck steht, dass er entscheidet, wie es vor dem HERRN das Richtige ist. 

25.01.2017Indonesien: Christen gedemütigt

Der muslimische Politiker Habib Rizieq Shihab hatte sich am 25.12.16 beleidigend und verletzend über das christliche Weihnachtsfest ausgelassen. Die Beleidigung nahm der Verband der katholischen Studenten Indonesiens zum Anlass, um Shihab wegen Gotteslästerung anzuzeigen. Indem eine Verurteilung ausgesprochen wird, könnte gezeigt werden, dass „Einheit und interreligiöser Frieden ein Herzensanliegen sind.“    

26.01.2017Israel: Hamas leugnet das Existenzrecht Israels

Bitte beten Sie, dass Jerusalem nicht total islamisch wird. Pastorin Petra Heldt befürchtet, dass aus einem islamischen bald ein terroristischer Staat werde, wenn nach den Wahlen die Hamas die Macht übernehmen sollte. Dies hätte letztendlich die Zerstörung des gesamten jüdisch-christlichen Erbes zur Folge – ein Vorgang, der sich im Nahen Osten beobachten lässt“. Israel ist der einzig demokratische Staat im Nahen Osten. Beten Sie um Frieden für Israel.

27.01.2017Jemen: Kinder sind immer die Leidtragenden

Einheimische Beobachter berichten, dass bei einem Bombenangriff in der Nähe einer Grundschule in Naham drei Kinder und ein Lehrer starben. Seit Ausbruch des Konfliktes zwischen Regierung und Rebellen 2014 werden besonders Kinder in Mitleidenschaft gezogen. So starben seit März 2015 etwa 1.400 Kinder, 2.140 wurden verletzt. Viele Schulen können wegen Beschädigungen oder Umwandlung in Flüchtlingsheime nicht genutzt werden. Beten Sie für Frieden im Land, besonders um der Kinder Willen. 

28.01.2017Irak: Nicht alle Christen kehren zurück

Auch wenn einige christliche Stadtteile vom IS befreit wurden, wird sich die Rückkehr der christlichen Bewohner verzögern. Viele dieser Häuser wurden mit dem arabischen Schriftzeichen “Nun” gekennzeichnet, den Initialen des Wortes “Nasara“, was so viel bedeutet wie Christ, um deutlich zu machen, dass diese Häuser enteignet werden konnten und für Anhänger des IS zur Verfügung standen. Wegen Heckenschützen und aus Angst vor Anschlägen bleiben viele Flüchtlinge noch in ihren Notunterkünften.