Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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22.08.2017Irak: Neubeginn nach IS Abzug

Die Infrastruktur ist am Boden. Das Ausmaß der Zerstörung ist in den meisten Orten entmutigend: Häuser sind schwer beschädigt, ausgebrannt und voller Schutt, dennoch wollen viele Familien zurückkehren. Open Doors bittet: Danken Sie für die Christen, die bereit sind, im Irak zu bleiben und dort Licht und Salz zu sein. Beten Sie um Gelingen beim Wiederaufbau und um immer wieder neue Ermutigung und Kraft für die Christen. Beten Sie um Frieden und Stabilität im Nordirak.

23.08.2017Iran: Christin nach vier Jahren frei

Die Konvertitin Maryam Nagash Zargaran war „Gefangene des Monats Dezember“ 2014. Sie hat große gesundheitliche Probleme. Endlich ist sie aus dem Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Bitte beten Sie für ihre vollständige psychische und physische Genesung und dass Sie zeugnisgebende Segensspuren im Gefängnis hinterlässt.

24.08.2017Jemen: Größte Cholera Epidemie

Es sind nach Angaben der WHO mehr als 500.000 Menschen an Cholera erkrankt. Fast 2.000 seien daran gestorben, pro Tag gibt es 5.000 Neuinfektionen. Millionen Menschen seien von sauberem Trinkwasser abgeschnitten. Zudem seien mehr als die Hälfte der Krankenhäuser zerstört. Es gibt einige Tausend Christen im Land. Unsere Geschwister leiden unsagbar unter dem Krieg. Bitten beten Sie, dass Frieden einkehrt und die islamische Unterdrückung, der sie zusätzlich ausgeliefert sind, aufhört.

25.08.2017Kasachstan: Vom Staat verfolgt

Nach einer Taufe wurden ein Pastor und fünf ausländische Gäste mit Geldstrafen belegt. Ihnen wird illegale Missionstätigkeit vorgeworfen. Ein Kanadier wurde ausgewiesen. Selbst registrierte Missionare dürfen nur Schriften verwenden, die nach einer Expertenanalyse zugelassen wurden. Es sind die Behörden, die diese Schikanen veranstalten.

26.08.2017Kenia: Nach der Präsidentschaftswahl

Der bisherige katholische Präsident Uhuru Kenyatta bleibt im Amt. Es kam zu Ausschreitungen und Plünderungen. In Nairobi erschoss die Polizei zwei Menschen. Dabei hatten die Kirchen gewarnt: „Es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers, jeglicher Form von Provokation und Gewalt eine Absage zu erteilen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Nationalen Kenianischen Kirchenrates und der Afrikanischen Kirchenkonferenz. Bitte beten Sie, dass sich die Lage beruhigt und wieder Frieden einkehrt.    

27.08.2017Kirgisistan: „Wir werden euch töten!“

Eine christliche Gemeinde ist angegriffen und bedroht worden. Die Randalierer hinterließen eine schriftliche Morddrohung gegen Gemeindemitglieder. Eine strafrechtliche Verfolgung der Täter sei nicht zu erwarten, weil Regierung und Gesellschaft Christen in ihrer Glaubensausübung stark behindern. Um überhaupt eine Registrierung zu erhalten, muss eine Gemeinde mindestens 200 Mitglieder vorweisen können; außerhalb staatlich kontrollierter Institutionen sind alle religiösen Aktivitäten verboten.

28.08.2017Libanon: Christen in Flüchtlingslagern

Maronitische Bischöfe fordern einen globalen Plan für die Rückführung syrischer Flüchtlinge. Es sind über eine Million Flüchtlinge aus Syrien registriert. Dabei sind es weitaus mehr, da sich viele nicht registriert haben. Ebenso wandte sich Kardinal Ra an den libanesischen Präsidenten. “Trotz aller Solidarität mit Flüchtlingen”, wünschen sich die Libanesen die sichere Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat. „Dazu müssen politische Unterschiede überwunden werden.“ so der Kardinal Ra.

29.08.2017Litauen: Entstehen neuer Gemeinden

Der Katholizismus dominierte in Litauen bis zur sowjetischen Besatzung, dann wurden alle Glaubensrichtungen unterdrückt. Die Religionsfreiheit in der postsowjetischen Ära hat viele lebendige christliche Gruppen entstehen lassen, dadurch ist neues geistliches Leben erwacht. Die Vorstellung, dass "richtige" Kirchen staatlich anerkannt sein müssten ist noch in den Köpfen. Das hat zur Folge, dass oft neue christlichen Gruppen als Sekten angesehen werden.