Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

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24.08.2016Algerien: Christ bekommt fünf Jahre Haft

Slimane Bouhafs (49) soll im Internet geschrieben haben: dass „das Licht Jesu die Lüge des Islams und seines Propheten überwinden möge.“ Dazu Bilder von Hinrichtung durch islamistische Terroristen. In Algerien ist der Islam Staatsreligion, daher fällt das Strafmaß hoch aus. Für den chronisch kranken Christen, der Diät befolgen muss, sind fünf Jahre Haft eine unzumutbare Höchststrafe.

25.08.2016Chile: Zwei Kirchen niedergebrannt

Innerhalb weniger Tage sind wieder Kirchen niedergebrannt. Laut Polizei wurden insgesamt 16 Kirchen von den Ureinwohnern, den Mapuche, entweder niedergebrannt oder entweiht, dabei machten sie keinen Unterschied ob katholische oder evangelikale Gemeinden. Die Mapuche sind das einzige Volk der Ureinwohner, das der spanischen Eroberung standhielt. Sie wurden jedoch nach 1818 entrechtet, ihr Land beschlagnahmt und rund 100.000 Angehörige des Volkes getötet. Nun fordert eine Gruppe der Mapuche, das an ihnen begangene Unrecht wiedergutzumachen. Unter anderem wollen sie das Land ihrer Vorfahren zurückbekommen. Es leben rund 600.000 Mapuche im Süden und 100.000 in Santiago.

26.08.2016China: Hauskirchenleiter erneut verurteilt

Ein Christ, der sich für größere religiöse Freiheit und für die Selbstbestimmung der Meinungsäußerung eingesetzt hat, ist in Tianjin zu einer Gefängnisstrafe von 7½ Jahren verurteilt worden. Der bekannte Hauskirchenleiter hat bereits früher schon eine 16-jährige Gefängnisstrafe verbüßt, weil er Flugblätter verteilt hatte.

27.08.2016Deutschland: Übergriffe auf christliche Flüchtlinge

Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, müssen konsequenter bestraft werden. Dafür hat sich die aus dem Iran stammende Pastorin der persischen Gemeinde in Frankfurt/Main, Mahin Mousapour, ausgesprochen. Bitte beten auch Sie, dass der unzumutbare Zustand der Christen in den Asylunterkünften verändert wird. 

28.08.2016Griechenland: Bibel-Verschenk-Aktion

Ein positiver Bericht kommt von der DMG interpersonal e.V.. 450 Teilnehmer aus 30 Ländern haben 130.000 Bibelpakete in 400 Dörfer an der mazedonisch-bulgarischen Grenze in einer Woche verteilt. Es ist der bisher größte Bibelverteileinsatz berichtet die deutsche Zentrale in Buchenauerhof. Manche Griechen halten zum ersten Mal eine Bibel in ihrer neuzeitlichen Sprache in der Hand und können sie verstehen. 

29.08.2016Indien: Weitere Christenverfolgung

Die Christenverfolgung in Indien nimmt immer größere Außmaße an. Umesh Patel, dessen Vater sowie ein Familienfreund wurden wegen ihres christlichen Glaubens brutal angegriffen. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden. Unbekannte entführten die 14-jährige Sangeeta Siri, vergewaltigten und ermordeten sie. Ihre Leiche wurde in einem Wald im Bundesstaat Chhattisgarh gefunden. Ihr Vater vermutet, dass sie umgebracht wurde, weil ihre Familie Christen sind.

30.08.2016Irak: Christen wollen bleiben

Vor zwei Jahren begann der IS, Christen aus Mossul und der Ninive-Ebene zu vertreiben. Die Terrororganisation will in Syrien und im Irak einen Herrschaftsbereich errichten, in dem die Scharia brutal durchgesetzt wird. Christen, die sich weigern, Muslime zu werden oder eine Kopfsteuer zu zahlen, werden getötet. Bis heute hat sich die Lage der Christen drastisch verschlechtert, aber dennoch wollen die wenigen verbleibenden Christen das Land nicht verlassen. Sie würden auch unbedingt beim Wiederaufbau des Landes gebraucht. Bitte beten Sie für Frieden und Versöhnung mit den Muslimen.

31.08.2016Nigeria: Boko Haram will alle Christen töten

Im überwiegend muslimischen Nordosten wurden bisher mehr als 20.000 Menschen im Konflikt getötet, 2,5 Millionen sind durch die Gewalt in die Flucht getrieben. Die islamistische Terrororganisation Boko Haram hat erneut gedroht Kirchen zu bombardieren und alle Christen ermorden zu wollen. Muslime sollten allerdings nicht mehr getötet werden. Das kündigte der neue Anführer der Terrorgruppe, Abu Musab al-Barnawi, an. Er wirft westlichen Hilfsorganisationen vor, sich nur vor Ort zu engagieren, um zum christlichen Glauben zu missionieren.