Verwandelt durch den Vollender
Sonntag, 15. Januar 2012
„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“
Offenbarung 3, 21
Ergänzender Text:
Offenbarung 21, 1–7
Am Ende unserer Weltzeit, zu Beginn des neuen Zeitalters, werden wir Jesus, den Überwinder auf dem Thron sehen: als Herrscher über einen neuen Himmel und eine neue Erde. Unser kleines, sichtbares Weltall wird radikal verwandelt und erneuert. Es wird aufgehen in der neuen Schöpfung Gottes, viel größer und weiter als dieses sichtbare Universum.
Wer jetzt schon zu diesem Reich gehört, wird sich unbeschreiblich freuen. Allein der Anblick unseres Herrn auf dem Thron wird unsere Herzen heilen. Aller Schmerz wird geheilt: über uns selbst, das Gefallen-Sein unserer Welt, über Ungerechtigkeit, Streit, Korruption, Krankheit und die Unberechenbarkeit der Natur. Was jetzt krumm ist, wird ER gerade machen (Jesaja 40,4; Lukas 3,5).
Und noch viel mehr: Als Überwinder werden wir mit Jesus Christus auf dem Thron sitzen. Der kommende Herrscher des Universums will seine Macht mit uns teilen, obwohl sie ihm alleine zusteht. So war er, so ist er, so wird er sein: Er teilt aus, er schenkt und beauftragt heute und in der Zukunft der neuen Welt.
Beter erleben das schon heute. Im Gebet sind wir Mitarbeiter Gottes und Wegbereiter der neuen Welt. Sie bricht heute schon an in den Herzen der Menschen, die sich ihm zuwenden. Sie bricht an, wenn wir, gestärkt und erleuchtet durch das Gebet, an unser Tagwerk gehen. Der allmächtige Gott könnte seine Pläne ohne uns ausführen, aber er will uns an der neuen Schöpfung beteiligen. Im Gebet gewinnen wir schon heute Anteil an seiner Macht: Auf unsere Fürbitte hin ändert er Menschen und Verhältnisse.
Und wenn er uns nicht zu hören scheint? Dann ist er dabei, uns selbst zu verändern und passend zu machen für die kommende Herrlichkeit. Im Gebet verwandelt er uns in Menschen nach seinem Bild (2. Korinther 3,18). Das haben wir nötig, denn in seiner Welt herrscht ein anderer Führungsstil als in unserer. Die großen und kleinen Tyrannen missbrauchen ihre Macht und auch wir sind dafür anfällig. Gott nun vollendet sein Werk in uns. Sein Führungsstil ist Dienen und Hingabe. Er verwandelt uns in Menschen, die dienend leiten, die ihre Verantwortung in Liebe, Güte und Gerechtigkeit wahrnehmen.
Magdalena Paulus, Sulz in Österreich, Juristin, Referentin
Dank und Anbetung: Wir danken und preisen Gott...
- für die Perspektive seiner großen, neuen Schöpfung
- dass wir heute schon Bürger dieses Reiches sind
- dass er uns auf die künftige Welt vorbereitet
- dass er diesen Plan seit Anbeginn der Welt gefasst hat
- dass er uns als Mitarbeiter an diesem Werk erwählt hat
Buße und Beugung: Wir tun Buße
- weil wir dieses herrliche Erbe in unseren Alltagsnöten immer wieder aus dem Blick verlieren
- weil wir mit unserem Blick oft auf unseren engen Lebensraum fixiert sind
- weil wir nicht selten vergessen, dass „Gott im Regimente sitzt und alles wohl führt“
- weil wir – in unseren Aufgaben in Familie, Beruf, Firma, Dorf, Stadt und Land – immer wieder unsere Verantwortung nicht in Liebe und Gerechtigkeit als Diener wahrnehmen
Bitte: Wir bitten...
- dass Gott uns die Augen öffnet für die Ewigkeitsperspektive
- dass Jesus Christus unseren Glauben stärkt
- dass wir nicht – mit Blick auf den Zustand der Welt – in Pessimismus versinken
- dass Gott uns unsere Berufung und unseren Platz in dieser Welt zeigt
- dass Gott uns hilft, in Schwierigkeiten, Leid und Rückschlägen seine Hand und seine liebende Erziehung zu erkennen
- dass er uns davor bewahrt, Macht und Einfluss zu missbrauchen
Glaube am Montag
Gemeinde während der Woche sein. Gemeinschaft erfahrbar machen. Nicht alle Kraft für sich selbst verbrauchen. Dem Geist Gottes Raum schaffen. Authentisch leben – jeden Tag: Offen, ehrlich, fragend, zweifelnd, achtsam und zuversichtlich – verwandelt durch Jesus Christus!
Arbeitskreis SPRING
„SPRING“ ist ein jährliches, christliches GemeindeFerienFestival, das als Mischung zwischen Urlaub, Kongress und Festival im gemeinsamen Erleben über die Generationen hinweg verbindet. Hier entstehen Begegnungsräume, in denen ganzheitlich Leib, Seele und Geist angesprochen werden: Bibelarbeiten und Wasserrutsche, Gottesdienst und Dichterlesung, Essen gehen und Feste feiern, Erlebnisbad und Seminare, Gesprächsgruppen und Bowling, Konzerte und Podiumsdiskussionen. Einfach Menschen unserer Zeit ganzheitlich mit dem Evangelium von Jesus Christus erreichen und so zugleich für den Glauben am Montag trainieren.
Zur Vorbereitung & Gestaltung
Im Blick auf die kommende Herrlichkeit des Reiches Gottes können wir gemeinsam ein Bild malen. Dazu eine Leinwand auf einer Staffelei und entsprechende Farben und Pinsel bereitstellen und die Teilnehmer zum Malen ermutigen. Es braucht kein figürliches Gemälde werden, sondern kann auch ein farbenfrohes, abstraktes Bild sein.
Zum Singen
- Wer bist du, der auf Bergen tanzt – Messias
- Wasser des Lebens – Soweit
- Jesus, wir sehen auf dich




