Hinweise zum Gebrauch des Heftes

Liebe Beter und Beterinnen,
liebe Verantwortliche für die Vorbereitung!


Für die Gebetswoche 2011 haben die nationalen Evangelischen Allianzen aus Griechenland und Zypern die thematischen Vorschläge erarbeitet. Aus ihren Vorschlägen hat unser deutscher „Arbeitskreis Gebet“ zusammen mit dem österreichischen Generalsekretär eine Themenreihe unter dem Motto „Gemeinsam beten und dienen“ entwickelt. Für den möglichst fruchtbaren Gebrauch dieses Heftes liegen uns die folgenden Hinweise am Herzen.

Das Heft ist ausdrücklich für zwei Zielgruppen bestimmt: sowohl für die Verantwortlichen einer Gebetsveranstaltung zur Vorbereitung und Leitung als auch für die mit betenden Brüder und Schwestern.

Für die Anregungen zur Gestaltung der Gebetstreffen haben wir bereits im letzten Jahr einen Sonderdruck „Gestaltungsvorschläge für Gebetstreffen der Evangelischen Allianz“ herausgegeben. Wir wünschen uns, dass diese Gestaltungsvorschläge dazu beitragen, dass die Gebetszeiten als vielfältig, lebendig und freudig empfunden werden.

Wie immer sind die pro Tag genannten Gebetsanliegen nur eine Auswahl und deshalb beispielhaft gemeint. Wir können nie alles berücksichtigen und bitten deshalb, die genannten Anliegen von Dank/Anbetung, Buße/Beugung und Bitte/Fürbitte als Anregung zu nutzen, aber darüber hinaus Eigenes, Lokales und Aktuelles hinzuzufügen.

Die weltweiten Krisen und Naturkatastrophen haben uns in den letzten Monaten wieder vor Augen geführt, wie sehr wir in einer globalen Welt zusammengehören. Darum haben wir auch 2011 auf Vorschlag des betreffenden Arbeitskreises an jedem Tag ein Gebetsanliegen benannt, mit dem wir uns in die Micha-Initiative der Weltweiten Evangelischen Allianz einklinken. Sie verbindet Christen um den ganzen Erdball im Gebet für Gerechtigkeit und die Bekämpfung von Armut und Hunger. Sie orientiert sich bei den Bereichen, für die gebetet wird, an den „Millenniumszielen“ der Vereinten Nationen, die die Halbierung der Armut in den Jahren 2000 bis 2015 anstreben. Diese Gebetsanliegen lassen sich je nach örtlicher Lage gut mit Berichten von Missionaren oder christlichen Hilfswerken verbinden. Auch ist es hilfreich, Christen aus Entwicklungsländern, die unter uns leben, um das Erzählen aus ihrer Heimat zu bitten.

Wir als Deutsche Evangelische Allianz freuen uns sehr, wenn Sie uns schreiben, welche Erfahrungen Sie mit dem Gebetsheft machen. Wir sind für Anregungen, Kritik und Ermutigung offen.