Gemeinsam beten und dienen – damit Hoffnung lebt

Jugend-Gebetstreffen

„Ihr werdet meine Zeugen sein!“
Apostelgeschichte 1,8

© Frantisek Chmura | Dreamstime.com

Wir brauchen Hoffnung zum Leben. Hoffnung meint eine positive Erwartung für die zukünftigen Dinge: für die Zukunft des eigenen Lebens, das zukünftige Miteinander der Menschen in meinem Umfeld, für die Zukunft des eigenen Ortes, des eigenen Landes, unseres Planeten. Eine Erwartung, die nicht nur Schwarz, sondern Licht sieht - und daher auch Farben. Wo nur noch Dunkelheit ist, wo also keine Hoffnung mehr ist, macht das Leben keinen Sinn mehr.

Damit Hoffnung leben kann, braucht es einen Grund, einen Anlass. Diesen Grund fanden die Schreiber der Bibel letztlich bei Gott. Sie hatten erlebt, dass Gott aus einem alten, unfruchtbaren Ehepaar ein Volk, sein Volk, hat werden lassen. Sie hatten erlebt, dass Gott sein Volk aus der Knechtschaft in Ägypten befreit hatte. Sie hatten erlebt, dass Gott sein Volk in der Wüste versorgt hatte. So wurde Gott selber für sie Grund, Ziel und Quelle der Hoffnung.

Solche und ähnliche Erfahrungen machten im Verlauf der Jahrtausende viele Menschen und Gemeinschaften, die sich darauf einließen, ihr Leben unter die Führung und Leitung Gottes zu stellen.

In vielen biblischen Texten entdecken wir, dass Evangelisation und Diakonie, dass Verkündigung des Reiches Gottes und soziales Engagement zusammengehören. Wie ein linkes Bein zu einem rechten Bein. Oder umgekehrt. Und am deutlichsten sehen wir das im Leben von Jesus, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes. Er ist das Wort Gottes (Joh. 1,1), das in unsere Finsternis gekommen ist um zu dienen (Mark. 10,45). In Tat und Wort.

Damit Menschen, die Gott verloren haben, Hoffnung für ihr Leben und diese Welt finden.
Hoffnung, die ihren Grund, ihr Ziel und ihre Quelle in Gott selber hat.

Als Nachfolger Jesu wollen wir Zeichen der Hoffnung setzen: Dienen in Tat und Wort – um Menschen zu zeigen, wie Gott ist.

Gestaltungsvorschlag

  • Musikalisches Intro 
  • Begrüßung und Einleitung
  • Videoclip zu HOFFNUNG (siehe: www.initiativehoffnung.de)
    Lied: Preist ihn, ihr Himmel und/oder Heilig (Samuel Harfst)
  • PPT über „Not in eurer Stadt/eurem Ort“ (Bilder von Problemvierteln, Brennpunkten, o.ä.)
  • Einführung ins Thema (siehe Text oben, ergänzt durch Hebr. 10,24/Jes. 58,7) und Vorstellung von HOFFNUNG 2011
  • Lied: God of Justice (Tim Hughes)
  • Vorstellung von 3 Projekten aus eurem Ort, die gegen „Not” aktiv sind (wenn möglich sollten diese 3 Projekte einen kleinen Infostand aufbauen)
  • Einführung Gebets-/Anbetungszeit:
    Während der Lobpreiszeit (ca. 3-5 Lieder) gibt es Gebetszeiten in Kleingruppen oder die Möglichkeit, an Gebetsstationen (z.B. den Infoständen) zu beten. Parallel kann es auch weitere Gebetsecken geben mit Segnungsangebot, Fürbittekerzen, Gebetskarten,…
  • Kollektenansage
  • Lied: Du bist alles (parallel: Kollekte)
  • Abschluss: u.a. Infos zu den Terminen von HOFFNUNG 2011, Einladung in ein Bistro,…
  • Gebet/Segen

Gebetsanliegen

  • Danke für unser Land, von unserem „Reichtum“ geben zu können
  • Danke für eine Wiederentdeckung des diakonischen Auftrags
  • Bitte um offene Augen, die Not der Menschen vor Ort zu sehen („Finde dein eigenes Kalkutta!“ Mutter Theresa)
  • Bitte um kreative, liebevolle Wege, der Not der Menschen in eurer Stadt zu begegnen
  • Fürbitte für Verantwortungsträger in Politik, Wirtschaft und Medien
  • Fürbitte für die Initiative HOFFNUNG

Karsten Hüttmann, für die Initiative HOFFNUNG, Leiter der missionarischen Arbeit des Deutschen EC-Verband, Kassel