...setzen wir auf die Zukunft

Sonntag, 18. Januar 2009

„Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als Israel sieben Tage um sie herumgezogen war. Durch den Glau­ben kam die Hure Rahab nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter freundlich aufgenommen hatte.“
(Hebräer 11,30–31)

Text zur Ergänzung: Hebräer 12,1–3

© Boris Katsman | Dreamstime.com

„Die Zukunft gehört dem Gott Israels und seinem Volk“ – diese Erkenntnis bewegte Rahab zu einem radikalen Seitenwechsel. Rahab war kein „Wendehals“; sie wollte nicht einfach ihre Haut retten. Sie erkannte, dass ihre Heimatstadt Jericho gerichtsreif und ihr Lebensstil Sünde war. Ihre Zeit war abgelaufen.

Rahab brach mit ihrem alten Leben. Sie wandte sich dem Gott Israels zu und wurde aufgenommen in das Volk Gottes. In Jericho konnte sie nur Hure sein. Nun gab Gott ihr eine neue Identität. Sie bekam einen Ehrenplatz unter den Glaubenshelden. Aus Rahab, der stadtbekannten Prostituierten, wurde die respektierte Ehefrau Salmons, die Mutter des Boas und damit die Stammmutter von David und Jesus.

Was für eine Chance für uns alle, die wir in einer gerichtsreifen Welt leben und in ihre Schuld verstrickt sind! An Rahab zeigt Gott uns, dass selbst dann, wenn sein Gericht bereits anbricht, immer noch eine Chance zur Umkehr und Rettung besteht. Gott will den Tod des Sünders nicht. Ihn dürstet nicht nach Rache. Er will, dass wir zu ihm umkehren und leben (Hesekiel 18,31–32).

Manche mögen die „gottlose Welt“ verloren glauben; andere glauben an die unbegrenzte Macht des Menschen und nehmen mit der Gentechnik die Evolution selbst in die Hand. Beide liegen falsch. Gegen allen äußeren Schein gilt heute wie zu Rahabs Zeiten: Die Zukunft gehört dem Gott Israels und seinem Volk. Wie Rahab können auch wir in das Volk Gottes aufgenommen werden. Jesus Christus hat uns und Menschen aller Völker durch seinen Tod die Tür geöffnet. Mit seiner Hilfe können wir mit Ungerechtigkeit und Sünde brechen. Wer Jesus glaubt und sich ihm anvertraut, hat Anteil an der großen Zukunft Gottes und seines Volkes. Darum „lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens!“ (Hebräer 12,2)

Gebetsschwerpunkt: Gebet für Umwelt und Globalisierung

„Das wird mir wirklich langsam zu viel. Wohin soll das führen, wenn es mit der Welt so weiter geht?“ sagte eine Frau, nachdem sie einen Bericht über die Klimakatastrophe im Fernsehen gesehen hatte.
Gott hat einen Plan mit uns persönlich und für diese Welt. Er allein bestimmt Ziel und Ende.

Zum Beten

Dank

  • für die wunderbare Schöpfung und die Re­ssour­cen, die uns Gott für unser Leben auf der Erde gegeben hat
  • für die großartige Zukunft, die uns in den Ver­heißungen von Jesus gegeben ist
  • für alle Initiativen, die sich für die Bewahrung der Umwelt einsetzen

Bitte

  • für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und den Ressourcen in der Welt
  • für die Verantwortlichen in der Wirtschaft, dass sie ihre Entscheidungen im globalen Umfeld in der Verantwortung vor Gott treffen
  • für mutige politische Entscheidungen zur wirk­samen Bekämpfung des Welthungers
  • für eine verantwortungsvolle Umweltforschung

Zum Singen

  • Du sollst nicht müde werden
  • Gut, dass wir einander haben

Gestaltungsidee

Wir können uns überlegen, wie wir Kinder – unsere Zukunft auf Erden – glücklich machen. Spielsachen, Kleider, Kinderbibeln usw. können mitgebracht und an Kinder in nah und fern verschenkt werden.

Kollektenempfehlung

Evangelisches Allianzhaus

Neben der Gebetswoche gehört die Bad Blankenburger Allianzkonferenz zu den Grundsäulen der Allianzarbeit in Deutschland. In Bad Blankenburg kommen jedes Jahr Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus, besonders unter Jugendlichen, die etwa 50% der Teilnehmer ausmachen.
Um das Evangelische Allianzhaus zukunftstauglich zu machen, bitten wir um Ihre Unterstützung der Aktion „Wir bauen gemeinsam“ (ausführliche Informationen dazu unter www.wirbauengemeinsam.de).