...wird Unmögliches möglich
Mittwoch, 14. Januar 2009
„Durch den Glauben empfing auch Sara, die unfruchtbar war, Kraft, Nachkommen hervorzubringen trotz ihres Alters; denn sie hielt den für treu, der es verheißen hatte. Darum sind auch von dem einen, dessen Kraft schon erstorben war, so viele gezeugt worden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählbar ist.“
(Hebräer 11,11+12)
Text zur Ergänzung: Johannes 20,24–29
Wie geht es uns denn, wenn Gott zuweilen in unser Leben tritt und uns in „unglaublicher Weise“ beschenken möchte? In der zugrunde liegenden Geschichte aus 1. Mose 18 lachte Sara wohl kaum aus freudiger Erwartung, sondern in einer eigenartigen Mischung aus Überraschung, Bitterkeit und Ungläubigkeit darüber, noch mit 90 Jahren von einem Hundertjährigen Mutter werden zu sollen. Damit wird deutlich: Auch die größten Vorbilder im Glauben
waren nicht so etwas wie geistliche Roboter, die einfach funktionierten, wenn Gott zu ihnen sprach. Gott hat es ihnen zugestanden, ihre Fragen, ihre Zweifel, ihre Bedenken zu äußern, wenn sie mit seinen „unmöglichen“ Verheißungen konfrontiert wurden. Nach anfänglichen Zweifeln wurde das Unmögliche dennoch möglich – einfach weil Gott es gesagt hatte. Er steht zu seinem Wort und lässt sich auch durch unseren Unglauben nicht hindern, seine guten Absichten zu verwirklichen. Aber lieber hat er es schon, wenn wir ihm vertrauen, ja sogar mit ihm durch unser Gebet „kooperieren“.
Klar, wenn am Ende alles glücklich erfüllt ist, freut sich jeder über das Wirken Gottes – am Anfang aber „lachen“ wir wie Sara oder stehen ungläubig da wie Thomas (der zweite Text Johannes 20,24–29). Aber Gott hat offensichtlich Geduld mit uns. Wir müssen uns also nicht schämen, dass wir „gelacht“ haben. Wir brauchen nicht so zu tun, als hätten wir alles gleich sofort verstanden und umgesetzt. Sara wurde ganz gezielt an ihr Lachen erinnert (1. Mose 18,15), nicht um sie bloß zu stellen, sondern um ihr zu helfen, aus ihrer anfänglichen Ungläubigkeit zur Freude durchzubrechen. Ähnlich ging es dem ungläubigen Thomas, der nach anfänglichen Zweifeln durch das Entgegenkommen Jesu zu dem Bekenntnis durchbrach „Mein Herr und mein Gott!“
Gebetsschwerpunkt: Gebet für Krisenherde
„Da ist nach menschlichem Ermessen nichts mehr zu machen“, sagte der Leiter der Zeltevangelisation, als die Behörde die Aktion nicht genehmigt hatte.Aber was ist schon menschliches Ermessen? Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht alle Möglichkeiten hätte zu helfen auch in scheinbar aussichtslosen Situationen.
Zum Beten
Dank
- für Gottes Wirken in der Vergangenheit, in unserem Land wie in anderen Ländern
- für die Geschichte des Reiches Gottes in dieser Welt
- für all das Gute, das wir in unserem Land haben dürfen
- für die messianischen Juden und ihr Bekenntnis
- für die Gemeinde Jesu in einer nicht-christlichen Umgebung
- für alle christlichen Initiativen, die Israel unterstützen
Bitte
- für die Krisenherde der Welt (aktuelle Medienberichte)
- für Israel und den Nahen Osten, für Verständigung und Versöhnung
- dass Israelis und Palästinenser die Botschaft des Evangeliums hören
- für Gewalttäter und Terroristen, dass sie zur Einsicht kommen und Frieden in Jesus Christus finden
- für die politisch Verantwortlichen, dass sie das Wohl von Menschen vor ihre egoistischen Machtbestrebungen setzen
- für unsere Regierung im Land bei der Beurteilung des Islam
Zum Singen
- Befiehl du deine Wege
- Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude
Gestaltungsidee
Es können Pflanzensamen ausgeteilt werden. Es ist etwas Wunderbares, wenn aus kleinen Samen schöne Pflanzen wachsen.
Kollektenempfehlung
Islam
Unser Arbeitskreis für Migration setzt sich u.a. dafür ein, dass ausländische Mitbürger das Evangelium erfahren und dass fremdsprachige und ausländische Missionare in unserem Land aufgenommen und in ihrem Dienst unterstützt werden.
Der Arbeitskreis Islam arbeitet daran, dass Christen fundierte Informationen über die Weltreligion Islam erhalten und befähigt werden, missionarische Zeugen zu sein und dafür, dass die christliche Gemeinde Orientierung findet.


