Weil ER lebt, müssen wir es allen Menschen sagen

Jugendgebetsabend

Geistlicher Input

Einleitung: Viele Menschen haben heute kaum noch Kontakt zu einer Kirche oder zu einer Gemeinde. Daher ist es nötig, dass wir Christen mit unserem Leben für die Gute Nachricht einstehen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass du als Christ mit deiner Lebensgeschichte die einzige „Bibel“ bist, die Menschen in deiner Umgebung „lesen“. Als Christen sind wir Botschafter des wichtigsten Ereignisses, das je auf diesem Planeten stattgefunden hat. Gott wird Mensch und ermöglicht uns so den Kontakt, indem er am Kreuz für unsere Schuld stirbt und wieder aufersteht. Jemand anderer (Jesus) will für meine Schuld bezahlen, wenn ich es zulasse. Wer selber bezahlen will, muss sterben, so will es das Gesetz.

1. Ein Toter lebt wieder

Christus ist wegen unserer Sünde gestorben, und zwar ein für allemal. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott. – Römer 6,10

Idee: Ausschnitt aus dem Film „Narnia“
Szene: Aslan stirbt und wird dann wieder lebendig.

Gedanken:

  • unmöglich, dass ein Toter wieder lebendig wird
  • wenn Jesus Gottes Sohn ist, muss er stärker sein als der Tod
  • wenn so etwas Großes geschieht, muss es in die Öffentlichkeit
  • der Grund für das Sterben Jesu ist die Schuld-Belastung der Menschen

2. Jeder kann es erfahren

Trotzdem hättet ihr wissen müssen, dass er lebt, denn er hat euch viel Gutes getan. Ihm verdankt ihr den Regen und die guten Ernten; er gibt euch zu essen und schenkt euch Freude. – Apostelgeschichte 14,17

Gedanken:

  • Gott versteckt sich nicht, sondern ist für alle Menschen erfahrbar
  • Gott will die Aufmerksamkeit eines jeden Menschen
  • Gott hat genug Ressourcen für alle

3. Behalte es nicht für dich

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die Heilsbotschaft. – Markus 16,15

Gedanken:

  • wer es erlebt hat, soll es weitersagen
  • Christ-Sein ist keine Privatsache, sondern gehört in die Öffentlichkeit
  • das Angebot gilt allen Menschen
  • Gottes Prinzip der Verbreitung dieser „Guten Nachricht" von Mensch zu Mensch

4. Es gibt für alle einen Ausweg

Diese Worte überzeugten sie. Sie lobten Gott und verkündeten: Gott hat allen Menschen den Weg zur Umkehr gezeigt, den einzigen Weg, der zum Leben führt. – Apostelgeschichte 11,18

Gedanken:

  • Erlösung ist für alle durch Jesus möglich
  • es gibt keinen anderen Weg zur Rettung
  • diese Nachricht kann jeder Mensch verstehen
  • jeder Mensch steht vor der Wahl, das Leben zu wählen oder den Tod

Gebetsrunden zu den Themenpunkten

1. Ein Toter lebt wieder

Dank und Lob: Danke Jesus!! Du bist der Stärkste!

Musikalisch mit Liedern z.B.:

  • Mein Jesus, mein Retter
  • Bis ans Ende der Welt
  • Du gingst für mich ans Kreuz
  • Herr, unendlich viel hast du für mich getan
  • Ich seh das Kreuz

Einzelne Bibelverse ausdrucken und verteilen und zwischen den Liedern von unterschiedlichen Leuten vorlesen lassen z.B.:Galater 2,20; Hebräer 7,25; 2. Korinther 13,4; Römer 14,9; 1. Petrus 1,3; Hebräer 2,14–15

2. Jeder kann es erfahren

Fürbitte (in kleinen Gruppen)
Betet konkret für Menschen (beste Freunde, deine Schulklasse, für Menschen in deinem Ort) die noch nicht wissen, dass Jesus lebt, dass sie im Jahr 2008 Gelegenheiten bekommen, es zu erfahren.

3. Behalte es nicht für dich

Mission!
Ruft per Telefon an dem Abend live Jugendliche an, die aus eurer Umgebung oder aus eurem Gemeindeverband sind und sich an einen Kurzzeit- und Missionseinsatz  im Ausland befinden, oder im Ausland FSJ machen. Fragt sie aus über ihre Betätigung, fragt nach konkreten und persönlichen Gebetsanliegen, betet für das Land.

Ein paar Tipps:

  • einige Tage vorher Telefonkontakt suchen
  • Gesprächsverlauf besprechen
  • Uhrzeit klären (Zeitunterschiede beachten)
  • Schon per Email Gebetsanliegen schicken lassen
  • Präsentation mit Bild und Anliegen vorbereitet haben
  • Nicht mehr als drei Anrufe am Abend
  • Technik und Telefon vorher gut checken

4. Es gibt für alle einen Ausweg

Gebet füreinander!
Betet dafür, dass ihr im Jahr 2008 mutig seid und euch von Gottes Geist leiten und gebrauchen lasst, damit Menschen von Jesus hören.
Betet dafür, dass Gott euch zeigt, welche konkreten Schritte zu unternehmen sind, als Einzelne und auch als Gruppe, damit seine „Gute Nachricht“ viele Menschen durch euch erreicht.

Johannes Möller

Kollektenempfehlung

Jugendarbeitskreis der Evangelischen Allianz (JAK). Gemeinsam die junge Generation erreichen und die Jugendkultur beeinflussen, daran arbeitet bundesweit der JAK. Viele Mitglieder sind deshalb auch in der Vorbereitung des Christival 2008 in Bremen involviert. Sie helfen auch bei der Installation örtlicher und regionaler Jugendallianzkreise.
Danke für Eure Unterstützung für unseren Jugendarbeitszweig.