Weil ER lebt! - Gebet mit Kindern
Gebetstreffen für Kinder
Hinführung
Nach der Begrüßung (mit Lied und Gebet) schließen wir eine Vorstellungsrunde an. Dabei lassen wir die Kinder auch erzählen, ob sie schon einmal mit einem Schiff unterwegs waren. Dann betrachten wir ein Bild von einem Schiff im Sturm (Kinderbibel). Wie fühlen sich die Leute auf dem Schiff? Kann ein Mensch etwas gegen einen Sturm ausrichten?
Gestaltungsidee
Die Geschichte der Sturmstillung wird nacherzählt. Die Kinder machen passende Geräusche dazu:
Als Jesus und die Jünger am Seeufer losfuhren war alles ganz still (Finger auf den Mund: Pssst). Nur ganz leise hörte man Frösche quaken (Quaak) und die Fische blubbern (Blubb). Gemächlich ruderten die Jünger auf den See hinaus (Rudergeräusche: plitsch platsch). Jesus legte sich im Boot auf ein Kissen und schlief ein (Schnarchgeräusche). Auf einmal kam ein Wind auf (Pusten) und wurde immer stärker (Pfeifen). Er wurde zu einem richtigen Sturm (pfeifen und auf Knie klopfen). Die Wellen schlugen hoch und die Jünger mussten Wasser aus dem Boot schöpfen (Schöpfbewegungen). Der Sturm wurde immer stärker (Sturmgeräusche). Ein Jünger rief nach Jesus „Meister! Ist es dir egal, dass wir umkommen?“ und der Sturm heulte weiter. Da stand Jesus auf, sprach ganz laut „Schweig und verstumme“ – und plötzlich wurde es mucksmäuschenstill (Pause). Jesus fragte die Jünger „Warum habt ihr Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“ – Dann ruderten sie weiter, man hörte nur die Rudergeräusche (plitsch, platsch) und die Fische blubbern (Blubb) und am Ufer die Frösche quaken (Quaak).
Auslegung
Die Jünger haben viel mit Jesus erlebt. Sie waren dabei, als er Kranke heilte und von seinem himmlischen Vater erzählte. Sie waren mit ihm gemeinsam unterwegs. In dieser Geschichte waren sie in einem Boot unterwegs. Jesus war müde und legte sich schlafen. Als der Sturm losging, bekamen die Jünger große Angst. Die Wellen schwappten Wasser ins Boot, sie konnten es gar nicht schnell genug rausschöpfen. Da fiel ihnen Jesus ein und sie weckten ihn. Sie riefen zu ihm. Und Jesus hörte sie. Er stand auf und befahl dem Sturm, stille zu sein. Und Wind und Wellen gehorchten ihm. Die Jünger waren ganz erstaunt. Sie erlebten, dass Jesus ihnen in ihrer Not helfen konnte.
Immer wieder hat Jesus seinen Jünger versichert, dass er sie nicht im Stich lässt. Jesus ist am Karfreitag gestorben, aber er ist nicht tot geblieben, er ist auferstanden! Er lebt und ist zu seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. Weil er lebt, dürfen wir mit ihm reden. Weil er lebt, können wir uns auf ihn verlassen, auch dann, wenn wir in Angst und Not sind. Jesus selbst hat versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Überall auf der Welt gibt es Kinder, die Not leiden, die Angst haben und nicht wissen, woher sie Hilfe bekommen. Für diese Kinder können wir beten. Die Kinder dürfen erfahren, dass sie auch mit ihren eigenen Nöten und Sorgen zu Jesus kommen können. Er nimmt ihre Ängste ernst und schenkt Trost und Ruhe. Weil Jesus lebt können die Kinder mit ihm unterwegs sein, mit ihm im Gespräch bleiben und andere dazu einladen, ihn kennen zu lernen.
Gebetsanliegen
1. Bitten für Kinder in Not weltweit
Malen Sie mit den Kindern eine große Weltkarte, oder zeigen Sie einen Globus. Beten Sie gemeinsam mit den Kindern für Kinder auf der Welt
- die ihre Eltern verloren haben, durch Krieg oder Krankheit;
- die arbeiten müssen, weil sie sonst nichts zu essen haben;
- die selbst krank, misshandelt oder vernachlässigt sind.
Beten Sie auch für Menschen, die diesen Kindern helfen und ihnen die Gute Nachricht bringen.
2. Bitten für unsere eigenen Sorgen und Nöte
Lassen sie die Kinder in kleinen Gruppen füreinander beten. Wer mag, kann reihum ein konkretes Anliegen nennen. Dann betet jeder leise für seinen rechten Nachbarn. In einer zweiten Runde könnte man Gründe zum Danken sammeln und dann reihum Gott Danke sagen.
3. Gebet für Kinder in der Nachbarschaft
Lassen sie die Kinder Gebetsanliegen oder Namen von Freunden, die Jesus nicht kennen, auf Zettel schreiben. Aus diesen Zetteln können sie Schiffchen falten. Nacheinander können die Kinder mit einem gesprochenen oder stummen Gebet die Schiffchen in einer großen Schüssel schwimmen lassen.
Kollektenempfehlung
Der Arbeitskreis „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ will mithelfen, dass Erwachsene mehr von Kindern wissen, Kinder und ihre Bedürfnisse stärker in den Gemeinden vorkommen und Mitarbeiter in der Arbeit mit Kindern geschult und gestärkt werden für ihren Dienst. Gefördert wird auch das Gebet für und mit Kindern auf der Ebene der Evangelischen Allianz.
Danke für Eure Unterstützung für unseren Dienst zugunsten von Kindern.



