Um Kinder besorgt
Donnerstag, 10. Januar 2008
„Sie brachten Kinder zu Jesus, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“
(Markus 10,13–16)
Text zur Ergänzung: Epheser 5,21–6,4
Weil Jesus lebt, gilt Jesu Wort:
- Kinder gehören zu mir!
- Hindert Kinder nicht daran!
- Gottes Reich gehört Kindern.
- Kinder sind im Glauben für Erwachsene Beispiel und Maßstab.
Es war zu Jesu Zeiten eine Herausforderung, Kinder so hoch zu achten und wertzuschätzen. Dass Jesus über seine Jünger sehr verärgert war, deutet die damalige Situation der Kinder in der Gesellschaft an. Die Mütter waren ihrer Zeit schon voraus: Sie spürten, dass ihre Kinder Jesus brauchen, denn er ist um ihre Kinder besorgt!
Was würde geschehen, wenn wir heute, 2008, Jesu Anweisungen realisieren? Tun wir schon, was der lebendige Herr gesagt hat? Oder verbrauchen wir unsere Kräfte noch in Diskussionen über Kinderbekehrungen, Kindertaufen, Kinderglauben, Kinderabendmahl und Kinderbetreuung? In der gleichen Zeit werden unendlich viele Kinder daran gehindert, Jesus kennen zu lernen und in seiner Nähe sein zu können. Das ist eine Not!
Weil Jesus lebt, unterstützen wir dankbar die Initiativen für Kinder:
Die kreativen und opferbereiten Kinder-Mitarbeiter; die aufwändig gestalteten Kindertage und Kindergottesdienste; die Kinder-Freizeiten und -Evangelisationen; das Gebet für Kinder und deren Eltern, Großeltern, Lehrer, Erzieher und Vorbilder; die Motivation für Elternschaft und Familie.
Weil Jesus lebt, wollen wir von Kindern im Glauben lernen:
Zu Jesus, dem Herrn erwartungsvoll aufschauen; schlicht und liebend Jesus vertrauen; Jesu Liebe und Fürsorge vorbehaltlos empfangen.
Weil Jesus lebt, sind uns alle Kinder des Ortes und unserer Erde wichtig:
Sie sind uns eine missionarische, pädagogische und soziale Aufgabe. Denn: „Kinder sind eine Gabe Gottes! Nicht Angabe, sondern Leihgabe, Aufgabe und Zugabe zu unserer Freude.“
Wolfhart Neumann
Zum Beten
Gebetsschwerpunkt: die Generationen nach uns
Kinder genießen große Wertschätzung im Reich Gottes. Er motiviert uns, damit wir uns den Kindern zuwenden und ihnen den Zugang zu Jesus erleichtern. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr, Förderer und Vorbilder der zukünftigen Generation zu sein.
Anbetung und Dank
Jesu Zuwendung und Sorge für Kinder lässt uns staunen und anbeten. Er zeigt uns die kindliche Art des Glaubens, um ins Reich Gottes zu kommen. Als Kinder und Erben preisen wir den Vater im Himmel.
Beugung
- dass wir Kinder oft an die Seite drängen und ihnen im Herzen, in den Gemeinden und im öffentlichen Leben nicht genug Raum geben.
Bitte
- Kinder, die wir persönlich kennen, bringen wir namentlich vor Gott
- Kinder unseres Ortes, unserer Stadt, für die sonst niemand betet
- Kinder in Not, die vernachlässigt und gequält werden
- Kinder, die abgetrieben werden
- Kinder, die keinen Zugang zu Jesus und seiner Botschaft haben (dürfen)
- dass glaubende Kinder zu Nachfolgern werden und im Glauben reifen
Weitere Gebetsanliegen
- uns bekannte Arbeitszweige mit Kindern in Gemeinden bei uns
- Nothilfe und Mission für Kinder in den armen Ländern
Zur Gestaltung
Gestaltungsidee
- Verschiedene Kinderbilder großformatig projizieren. Dazu entsprechende Gebetsimpulse einblenden oder ansagen oder kleine Kinderbilder mit umseitigen Gebetsanliegen verteilen
- Kinder-Mitarbeiter berichten lassen und sie um Gebetsanregungen bitten
- Material aus www.kindergebetstag.de nutzen und „weltweit“ für Kinder beten
Liedvorschläge
Nur Kinderlieder singen oder Kinder in die Abendgestaltung einbeziehen
Kollektenempfehlung
Der Arbeitskreis Politik der Evangelischen Allianz arbeitet daran, Christliche Positionen in unsere Gesellschaft einzubringen. Danke, wenn Sie durch Ihre Gaben diesen Dienst mittragen!

