Gebetstreffen für Kinder

Willkommen zu Hause

Die Gruppenräume der Kinder werden in ein „Haus“ mit vielen Zimmern verwandelt. Über dem Eingang („Haustür“) wird ein Schild mit dem Schriftzug „Willkommen daheim“ angebracht. Wer möchte, kann auch eine Klingel oder eine Türglocke installieren und jedes Kind an der Haustür begrüßen. Alter- nativ: Die „Zimmer“ können auch alle in einem großen Raum untergebracht werden.
Kreppband auf dem Boden oder Absperrband markieren dann die „Zimmer“.

Je nach Anzahl der Kinder geht man mit ihnen von Zimmer zu Zimmer oder teilt die Kinder in Gruppen ein, die dann rotieren. In diesem Fall sollte an jeder Station ein Mitarbeiter sein, der die Gebetsaktion einleitet. Auch die Anzahl der Stationen kann reduziert oder ergänzt werden.

Küche mit Essplatz

(Deko: z.B. Toast und Marmelade, Brettchen, Becher mit Tee; ein Tischkärtchen mit der Aufschrift: „Dankt Gott für alles!“ (1. Thessalonicher 5,18)

Gebetsanliegen:
Gott versorgt uns mit allem, was wir brauchen. Sprecht oder singt zusammen erst ein Tischgebet (z.B. „Schmeckt und seht unser Gott ist gut“ aus „Feiert Jesus 1“), fangt dann an, den kleinen Imbiss zu essen und sammelt Ideen, wofür man alles dankbar sein kann.

Schlafzimmer

(Deko: z.B. Isomatten und Schlafsäcke, eine sich drehende Schlummerlampe)

Die Kinder dürfen sich gemütlich hinlegen oder setzen. Wir erklären: Wenn es Abend wird und wir müde sind, ist es toll, wenn man ein gemütliches Bett hat. Da kann man sich ausstrecken und entspannen und richtig zur Ruhe kommen. Bei vielen von euch kommt bestimmt dann auch eure Mama oder der Papa ans Bett und wir reden, beten und singen noch zusammen. Aber selbst wenn das bei dir zu Hause nicht so ist – Gott freut sich, wenn wir am Ende des Tages zu ihm kommen, in seiner Gegenwart sind und so richtig spüren können: Bei Gott sind wir zu Hause. Er behütet uns und wacht über uns. Bei ihm ist Platz für uns.

Gemeinsam wird ein ruhiges Lied gesungen, z.B. „Vater, ich komme jetzt zu dir“

Wohnzimmer

(Deko: möglichst ein Sofa, auf dem die ganze Gruppe Platz findet – oder Sitzkissen auf dem Boden)

Hier ist das Geschichtenzimmer. Wir erzählen den Kindern das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (oder lesen es aus einer bebilderten Kinderbibel bzw. bei älteren Kindern aus der Guten Nachricht) vor. Alternativ können ältere Kinder auch dieses Video ansehen: https:// www.youtube.com/watch?v=wk8ix0MClz0

Spielidee

Nach dem Muster von „Ich packe meinen Koffer ...“ ergänzen die Kinder den Satz: „Ich bin wieder zu Hause und ich mache als erstes .../ danach mache ich ...“

Gesprächsimpulse:

Erzähle mit deinen eigenen Worten, was in der Geschichte passiert. Was findest du besonders wichtig an der Geschichte?
Welche Person in der Geschichte zeigt, wie Gott ist?
Was will Jesus in der Geschichte über Gott erzählen?
Warst du schon einmal lange weg von zu Hause?
Wie hat es sich für den Sohn, der so lange weg war, wohl angefühlt, wieder nach Hause zu kommen?

Spielzimmer

(Deko: hier gibt es entweder einen CD-Spieler/anderes Wiedergabegerät oder Musikinstrumente)

Wir singen zusammen ein Lied, in dem es um das Vaterhaus Gottes geht, z.B. „Willkommen, hallo im Vaterhaus“ (Daniel Kallauch); „Bei dir bin ich zu Hause“ (Christoph Zehendner) oder „In Gottes Haus sind offene Türen“ (Hella Heizmann)

Arbeitszimmer

(Deko: ein Schreibtisch mit typischen Schulsachen eines Grundschulkindes. Auf einer Schreibtischunterlage kann man mit dickem Edding schreiben „Bittet, und es wird euch gegeben werden. Matthäus 7,7“)

Gott ist immer bei uns, nicht nur daheim und in der Gemeinde. Er geht auch mit in die Schule. Manchen Kindern geht es nicht gut, wenn sie an die Schule denken.

Wir beten füreinander:

wegen unserer Ängste oder fehlender Freunde; für die Kinder unter uns, die Stress spüren. Wir beten auch für die Kinder, denen wir in der Schule begegnen und die das Vaterhaus Gottes noch nicht kennen. Wir beten dafür, dass wir sie einladen können, dass wir ihnen Gutes tun und vor allem, dass Gott ihnen begegnet und sie ihn kennenlernen.

Wer möchte, kann im Arbeitszimmer auch noch einen Basteltisch einrichten, auf dem man (zum Abschluss) eine Karte mit der Aufschrift „Willkommen zu Hause“ oder „Bei Gott kannst du ganz zu Hause sein“ basteln kann.

Tipp: Diese Gebetsideen lassen sich auch gut mit einem Familienhauskreis durchführen.

Anke Kallauch, Witten
Referentin für Kindergottesdienst im Bund Freier evangelischer Gemeinden

Ein Impuls zum Gebetstreffen für Kinder

Beten für Schüler (-bibelkreise) und Lehrer

Unter dem Leitsatz „Schulen in den Blick nehmen – Gebetstag für Schulen“ fand am 17. November 2015 erneut der deutschlandweite „Pray-Day“ der „Studentenmission in Deutschland (SMD“) statt. Aber so wie die Allianzgebetswoche am Beginn eines Jahres der Auftakt für eine fortwährende Gebetsbewegung sein soll, brauchen auch Schüler, Bibelkreise und Lehrer das fortwährende Gebet. Der SMD, einem Netzwerk von Christen an Schulen, Hochschulen und Beruf ist es ein großes Anliegen, regelmäßig zum Gebet dafür aufzurufen. „Schüler wie Lehrer brauchen Gebet für die täglich neuen Herausforderungen im Lebensraum Schule“, sagt Jürgen Schmidt, evangelischer Theologe und Leiter der Schüler-SMD, die den PrayDay seit 1999 initiiert. „Jeder ist eingeladen, die Schule neu in den Blick zu nehmen – ganz egal ob man Kinder im Schulalter hat, an einer Schule arbeitet oder selbst zur Schule geht.“
(Aktuelle, konkrete wie auch allgemeine Infos gibt es unter http://prayday.smd.org/prayday/).