Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF
Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.
11.03.2010Libyen: Gaddafi erklärt Schweiz den Heiligen Krieg
Der libysche Revolutionsführer ruft zum Dschihad gegen die Alpenrepublik auf. Als Grund nannte er das Schweizer Minarettverbot. Außerdem forderte Gaddafi die Muslime in aller Welt dazu auf, Schweizer Produkte zu boykottieren und ihre See- und Flughäfen für die Schiffe und Flugzeuge zu sperren. Im Herbst vergangenen Jahres soll Gaddafi bei der UN-Vollversammlung formell beantragt haben, die Schweiz aufzulösen.
10.03.2010Kasachstan: Gottesdienstleiter droht wieder einmal die Ausweisung
Dem in Kasachstan geborenen deutschen Staatsbürger Viktor Leven droht wieder einmal die Ausweisung, um ihn für die Leitung der Gottesdienste einer nicht registrierten Baptistengemeinde zu bestrafen. Man beruft sich auf das Verwaltungsstrafgesetz, nach dem jedem ausländischen Staatsbürger, der schuldig befunden wird, sich missionarisch betätigt zu haben, die Abschiebung droht. Leven betont, dass er nicht als Missionar nach Kasachstan ausgesandt wurde und nur sein Recht in Anspruch nimmt, seinen Glauben gemeinsam mit anderen Personen seiner Wahl zu bekennen.
09.03.2010Islamische Welt: "Staatlich tolerierte religiöse Verfolgung"
In vielen Ländern der arabischen Welt, so schreibt „der Spiegel“, hat der Islam in den vergangenen Jahren an Einfluss auf die Regierungspolitik gewonnen. Doch wo der Islam wichtiger wird, werden vielfach die Freiräume Andersgläubiger kleiner, grade da leben Christen gefährdet. Im Staatsfernsehen in Usbekistan würden etwa Fernsehsendungen ausgestrahlt, in denen Christen als Satanisten beschrieben würden, die Muslime mit Hilfe von Drogen bekehren wollten. Eine staatlich tolerierte Verfolgung gebe es sogar in der Türkei, dem säkularsten und modernsten Land in der islamischen Welt – in dem die 110.000 Christen benachteiligt würden und die christliche Gemeinschaft um ihren Fortbestand kämpfe.
08.03.2010Iran: Evangelischer Pastor verhaftet und „verschwunden“
Pastor Issavi wurde in Isfahan festgenommen, wo er einen langjährigen Freund besuchte. Beamte des iranischen Geheimdienstes drangen am 2. Februar in die Wohnung ein und verhafteten den Pastor sowie den Gastgeber, dessen Ehefrau und eine weitere Besucherin. Außerdem nahmen sie ohne Angabe von Gründen viel vom persönlichen Eigentum des Ehepaares mit. Die Behörden verweigern jeden Kontakt zu ihm sowie Angaben zu seinem Haftort oder Gründe für seine Verhaftung.
07.03.2010Irak: Töten von Christen hält an
Die Situation der Christen im Nordirak spitzt sich weiter zu. Mehre Christen sind von Extremisten ermordet worden. Die Stimmung unter seinen Gläubigen beschreibt der Erzbischof als "blanke Panik". Ob bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause – nirgendwo seien Christen in Mossul vor Mordanschlägen sicher. Mindestens 40 Christen sollen in letzter Zeit nach Medienberichten getötet worden sein, über 12.000 Christen flohen aus Mosul. Am 7. März wird in dem Land ein neues Parlament gewählt. Von den Christen im Irak ergeht folgende Bitte in alle Welt: "Wir bitten verzweifelt um Euer Gebet für uns!"
06.03.2010Eritrea: 14 Christen aus Haft entlassen
Zwölf Mitglieder der "Kale Hiwot"-Kirche wurden am 5.2.10 auf Kaution freigelassen. Die Studenten saßen zwei Jahre lang im Militärgefängnis in Assab ohne ordentliche Anklage ein. Bei ihrer Entlassung wiesen die Beamten die Christen an, nicht mehr an gemeindlichen Aktivitäten teilzunehmen. Wer gegen die Anweisung verstoße, dem drohe die Hinrichtung. Nach jüngsten Angaben sind derzeit noch über 2.200 Christen aufgrund ihres Glaubens landesweit in Polizeistationen, Militärlagern oder Schiffscontainern unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt.
05.03.2010Deutschland: “Christenverfolgung nicht schweigend hinnehmen"
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) forderte die westliche Staatengemeinschaft müsse im Umgang mit Ländern, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige. Er erklärte, die westlichen Demokratien müssten sich in der internationalen Zusammenarbeit stärker als bisher für Religionsfreiheit einsetzen. Das Thema gehe aber auch jeden einzelnen Bürger an. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen auch heute noch wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Er verwies zudem auf die Lage christlicher Minderheiten in zahlreichen, vor allem muslimisch geprägten Staaten hin.
04.03.2010Bhutan: Christen haben es im buddhistischen Land schwer
Christen im südasiatischen Königreich Bhutan haben es immer noch schwer, obwohl in dem buddhistischen Himalaja-Staat seit zwei Jahren Demokratie sein sollte. In dem Land sind keine Kirchen oder Versammlungsräume zu sehen. Christen müssen sich weiter im Untergrund treffen. Es gibt auch keine christlichen Buchläden oder Friedhöfe. Seit zwei Jahren ist eine neue Verfassung in Kraft. Danach herrscht zwar Religionsfreiheit, aber die Einladung zum Religionswechsel ist untersagt. Trotzdem kommen zu Gottesdiensten in Hausversammlungen nicht selten über 100 Personen. Gesamt wird die Zahl der Christen zwischen 3.000 und 6.000 geschätzt.

