Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.

02.09.2010Afghanistan: „Es war eine Massenhinrichtung“

Es wird berichtet, dass die Motivation allem Anschein nach der Wunsch, Nicht-Muslime zu töten, ganz egal was sie getan haben. Es gebe Hinweise, wonach die Täter aus dem benachbarten Pakistan kamen. Auch dort operieren die Taliban. Das IAM-Team hatte im Parun-Tal vor allem Mütter und Kinder medizinisch behandelt. Die Entwicklungshelfer waren am 5.8. auf dem Rückweg, als 10 von ihnen ohne Vorwarnung erschossen wurden. In Chemnitz nahmen am 20. August rund 400 Menschen unter starken Sicherheitsvorkehrung Abschied von der 35-jährigen deutschen Dolmetscherin Daniela Beyer.

01.09.2010Ägypten: Alltag koptischer Christen

Laurence konnte fliehen. Die koptische Christin,  wurde von Islamisten verschleppt und gezwungen zum Islam zu konvertieren. Während der Geiselhaft des Mädchens wurde ihrer Cousine eine Nachricht geschickt: „Laurence wird zum Islam übertreten oder sie kehrt nicht mehr lebend zurück“.  Geschichten wie diese sind in Oberägypten kein Einzelfall. Immer wieder gibt es Entführungen koptischer Mädchen und Frauen mit anschließender Zwangskonvertierung und Zwangsheirat mit einem Muslim. Ägyptische Behörden behaupten, die Mädchen seien ihren späteren Ehemännern aus Liebe gefolgt, hätten freiwillig ihre Glaubensrichtung gewechselt – Belege für die „Freiwilligkeit“ gibt es keine.

31.08.2010Weissrußland: Weitere hohe Geldstrafe, Recht auf Gottesdienste verweigert

Die protestantische Neues Leben Gemeinde in der weißrussischen Hauptstadt Minsk wurde am 29. Juli wegen eines angeblichen „Umweltschadens“ zu einer extrem hohen Geldstrafe verurteilt. Einschließlich des so genannten Schadenersatzes müsste die Gemeinde umgerechnet 68.000 Euro bezahlen. Sergei Lukanin, der Rechtsanwalt der Gemeinde erklärte gegenüber dem Nachrichtendienst Forum 18, dass die Gemeinde die Geldstrafe nicht bezahlen und Berufung gegen diese einlegen wird. Lukanin stellte fest, dass – sollte es auf dem Grundstück eine Umweltverschmutzung geben – diese von der Zeit vor dem Erwerb durch die Gemeinde stammt. Die Behörden versuchen schon seit langer Zeit, die Gemeinde aus ihrem Gebäude zu vertreiben, einem ehemaligen Kuhstall einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, den sie 2002 erworben und zum Gemeindezentrum umgebaut hat.

30.08.2010Somalia: Christ ermordet

Mutmaßliche Anhänger der radikal-islamischen al-Shabaab haben den als Abdullah bekannten Christ am 21. Juli in Mogadischu umgebracht. Die Täter drangen in Abdullahs Haus ein und erschossen ihn vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder. Die Täter entführten auch noch seine Frau und die Kinder. Die Kinder sollen sich noch in der Hand der Islamisten befinden. Ihre Mutter wurde wieder freigelassen. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors bittet, für die Familie und besonders für den Schutz und die Freilassung der Kinder zu beten.

29.08.2010Pakistan: Drohung wegen christlichem Buchverkauf

Einer der christlichen Buchkioske, die von einheimischen Christen betrieben werden, hat sehr ernsthafte Drohungen erhalten. Zuletzt wurde gedroht, den Buchkiosk zu zerstören, falls er nicht geschlossen wird. Der Leiter der Kioskarbeit entschied, sich nicht einschüchtern zu lassen. „Wir beten, dass Gott sich in dieser Situation verherrlicht und weiterhin Bewahrung, Weisheit und Mut schenkt.“ So die Information pakistanischer Christen.

28.08.2010Nordkorea: Drei Christen hingerichtet

Sie waren mit 20 weiteren festgenommen worden, als sie sich in einer Untergrundgemeinde in Kuwal-dong (Provinz Pyongan) trafen. Nach langen Verhören seien drei Personen, die als Anführer galten, standgerichtlich zum Tode verurteilt und danach exekutiert worden. Die übrigen seien in ein Arbeitslager für politische Gefangene eingeliefert worden. Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte Mai, er sei aber jetzt erst bekannt geworden.

27.08.2010Nigeria: Mindestens sieben Tote bei religiöser Gewalt

Bei einem Überfall muslimischer Nomaden auf ein christliches Dorf im Bundesstaat Plateau sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Zeitung berichtete, dass außerdem zehn Menschen verletzt wurden. Mehrere Häuser und die Kirche seien niedergebrannt worden. In anderen Berichten war von zehn Toten die Rede. Erst in der Woche vorher war es im benachbarten Bundesstaat Taraba zu ähnlichen Unruhen gekommen, nachdem christliche Jugendliche eine Moschee zerstört hatten.

26.08.2010Marokko: Christen werden im Internet verleumdet

Marokkanische Christen geraten mehr und mehr unter Druck. Sie werden durch extremistische Muslime auf der Internetseite Facebook verunglimpft. Die dort dargestellten Bilder porträtieren christliche Konvertiten und ihre Familien. Die Beschreibungen enthalten Einzelheiten über ihr Engagement in christlichen Gemeinden. Außerdem hat man ihre Adressen veröffentlicht.