<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Arbeitskreis Religionsfreiheit - Nachrichten</title>
		<link>http://www.ead.de/</link>
		<description>Aktuelle Nachrichten des Arbeitskreises Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Arbeitskreis Religionsfreiheit - Nachrichten</title>
			<url>http://www.ead.de/</url>
			<link>http://www.ead.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Aktuelle Nachrichten des Arbeitskreises Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 13:52:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Pakistan: Islamischer Rechtsgelehrter: Mord an Christen war „richtig“ – </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-islamischer-rechtsgelehrter-mord-an-christen-war-richtig.html</link>
			<description>Christlicher Minister „sollte enthauptet werden“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Islamabad – Asianews: Islamische Gruppen beharren darauf: “Es war richtig, die beiden Christen Emmanuel und Sajid Rashid zu töten”. Sie fordern den Rücktritt des einzigen christlichen Ministers von Pakistan Shahbaz Bhatti. Der Minister für die Minderheiten hatte den Mord an den beiden Christen öffentlich verurteilt. Die beiden Brüder Rashid waren am 19. Juli in Feisalabad von Unbekannten ermordet worden. Sie wurden der Blasphemie gegen den Islam beschuldigt. Der islamische Rechtsgelehrte Allama Ahmed Mian Hamadi erklärte in der pakistanischen Tageszeitung Daily Jesaret: “Die Ermordung von Blasphemikern ist nicht brutal. Die Blasphemie ist hingegen eine solche Brutalität, daß jener, der sie begeht, kein Recht mehr hat, zu leben. Eine Blasphemie kann nicht verziehen werden. Ein Moslem liebt den Propheten Mohammed mehr als jede andere Person”.</p>
<p>Die beiden christlichen Brüder waren aufgrund des berüchtigten Blasphemiegesetzes vor Gericht gestellt worden. Verurteilungen erfolgen häufig ohne stichhaltige Beweise. Sollte sich gegen den Angeklagten nichts finden, wird er mit der Formel “aus Mangel an Beweisen” freigesprochen. Dies zeichnete sich auch im Fall der beiden Brüder ab. Noch vor Verkündung des Freispruchs wurden sie jedoch vor dem Gerichtsgebäude noch in Ketten und damit ohne Möglichkeit sich zu wehren oder zu schützen, von Vermummten erschossen.</p>
<p>Der Minderheitenminister Bhatti verurteilte den Mord und sprach von „falschen Anschuldigungen”, die von jemandem gegen die Brüder “konstruiert” worden seien. Vor allem verurteilte er die Selbstjustiz und kündigte an, die Änderung des Blasphemiegesetzes fordern zu wollen, damit solcher Missbrauch nicht mehr möglich sein werde. Hamadi griff darauf den Minister scharf an, weil dieser das Blasphemiegesetz kritisiert hatte: “Die Christen wurden getötet, als die Moslems zornig wurden”. Und mit Bezug auf Bhattis Kritik am Gesetz: “Wenn Minister Bhatti eine Blasphemie begangen hat, dann müsste er enthauptet werden”.</p>
<p>Zudem forderte der islamische Theologe, daß alle Christen verhaftet werden sollten, die nach dem Mord öffentlich dagegen protestierten. Am 21. Juli wurde eine gerichtliche Untersuchung des Doppelmordes angeordnet. Vor allem soll geprüft werden, warum die Sicherheitsmaßnahmen für die beiden Gefangenen so ungenügend waren, obwohl es zahlreiche Morddrohungen gab. Aus Polizeikreisen, jedoch ohne offizielle Bestätigung, hieß es, daß der Moslem Rana Maqsood im Zusammenhang mit dem Mord verhaftet worden sei.</p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/28/islamischer-rechtsgelehrter-mord-an-christen-war-richtig-christlicher-minister-sollte-enthauptet-werden/#more-4847" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/28/islamischer-rechtsgelehrter-mord-an-christen-war-richtig-christlicher-minister-sollte-enthauptet-werden/</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschland: Polizei räumt besetzte Kirche in Stuttgart</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-polizei-raeumt-besetzte-kirche-in-stuttgart.html</link>
			<description>Friedensaktivisten kritisieren öffentliches Bundeswehr-Gelöbnis</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart (idea) – Aus Protest gegen einen geplanten ökumenischen Gottesdienst für 650 Bundeswehrrekruten am 30. Juli haben 25 Friedensaktivisten die katholische Domkirche St. Eberhard in der Stuttgarter Innenstadt besetzt.Wie sie mitteilten, wollten sie eine Absage des Gottesdienstes für die Bundeswehr erreichen. Die Aktivisten stellten ihr Anliegen der Gemeinde im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst vor. Am frühen Nachmittag wurde die Kirche durch die Polizei geräumt. Dabei wurden nach Polizeiangaben fünf Erwachsene und drei Jugendliche aus der Kirche getragen und in Gewahrsam genommen. Zuvor hatten nach Aufforderung der Beamten die anderen Demonstranten das Gebäude verlassen. Der Pfarrer hatte der Gruppe zuvor Hausverbot erteilt. Nach Polizeiangaben verlief die Aktion friedlich. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtete, lehnt die Gruppe den geplanten Gottesdienst ab, da damit der Öffentlichkeit suggeriert werde, „die Bundeswehr hätte für ihr militärisches Agieren die Unterstützung der katholischen Kirche und deren Mitglieder“. Ein Sprecher forderte die Kirche auf, sich auf die Seite jener Menschen zu stellen, „die für Frieden und gegen Krieg und Aufrüstung einstehen&quot;. Erstmals seit 1999 wird am 30. Juli das Bundeswehr-Gelöbnis öffentlich im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart stattfinden. Als Ehrengäste werden dazu der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus und der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (beide CDU) erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten:Die entführte Gattin eines koptischen Priesters ist zurück </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/aegyptendie-entfuehrte-gattin-eines-koptischen-priesters-ist-zurueck.html</link>
			<description>Am vorigen Freitag herrschte Jubel in dem Kairoer Dom des Heiligen Markus, wo über 50 Priester und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vorigen Freitag herrschte Jubel in dem Kairoer Dom des Heiligen Markus, wo über 50 Priester und 1200 Kopten gegen die Entführung der Gattin des koptischen Priesters Tedaous Samaan demonstrierten. Ihr Jubel war berechtigt, weil sie eine Woche unter Sorgen, Bangen und Wut verbrachten, nachdem es bekannt wurde, dass am vergangenen Sonntag (18 Juli 2010) Frau Kamilia Zakher spurlos verschwand. Um nicht die ganze Geschichte zu wiederholen, lasse ich Ihnen unten die Links der erklärenden Details. Mit viel Wut im Bauch protestierten die Kopten in Ägypten und in den verschiedenen Ländern der Welt gegen diese Entführung, die unangenehme Wunde, die noch nicht verheilt ist, aufriss. Die Rede ist von der Entführung der Frau Wafaa Konstantin, die in Dezember 2004 untertauchte. Die Wunde verheilte nicht, weil die islamischen Terroristen bis jetzt auf ihren Webseiten lügenhaft verbreiten, dass die koptische Kirche Frau Konstantin von ihrem Bekenntnis zu Islam abgehalten haben soll.</p>
<p>Viele Webseiten und Zeitungen spekulierten, um ihre Leser mit irgendwelchen Nachrichten zu versorgen, selbst wenn diese Nachrichten nichts als fabrizierte Gerüchte waren, welche von dem skrupellosen Sicherheitsdienstes und dem arglistigen Geheimdienst verbreitet wurden. Die einen meinten, dass Frau Zakher freiwillig ging, weil sie eine Liebesbeziehung zu einem muslimischen Lehrer hätte. Und daher werde sie zum Islam konvertieren. Die anderen sagten, dass Pater Tedaous seine Frau schlecht behandle und deshalb entschied sie sich von ihm zu trennen. Sowohl seine Exzellenz Bischof Aghapios von der koptischen Diözese in „Der Mewas“, sein Stellvertreter Pater Wissa Sobhy als auch der einzige koptische Parlamentarier „Ied Labib“ dementierten gegenüber der ägyptischen und arabischen Presse all diese Gerüchte.</p>
<p>Am Samstag überraschte die ägyptische Tageszeitung „Aljom Alsabaä“ alle mit der Nachricht über die Rückkehr von Frau Kamilia Zakher: „Mit der entführten Gattin des koptischen Priesters kehrte eine Koptin zurück, die seit langer Zeit entführt wurde“. Aha … dann haben die Bestien des Sicherheitsdienstes mehrere unserer entführten Töchter in ihren Bäuchen, die sie mit den bärtigen Scheichs verschlungen haben. Jeden Tag werden etliche minderjährige Koptinnen entführt und zwanghaft islamisiert, ohne dass jemand etwas dagegen unternimmt, was ein deutliches Signal dafür ist, dass die Regierung mit all ihren Behörden mit den Islamisten unter einer Decke stecken, wenn nicht sie diese Scheichs damit beauftragte hat, die Koptinnen zu islamisieren. Weder „Kopten ohne Grenzen“ noch sonst irgendeine koptische Webseite werden müde, über jeden Fall zu berichten, egal wie viele das sind. Das muss archiviert werden, und zwar als Beweis, den man für die nächsten Generationen aufhebt, und den man vielleicht eines Tages einem internationalen Gericht vorlegt, um diese Verbrecher verurteilen zu lassen. Wer weiß, vielleicht kommt diese Zeit, wo man Gerechtigkeit erfährt.</p>
<h1 style="MARGIN: 12pt 0cm 3pt"><span style="FONT-SIZE: 12pt">Stellungnahme Paters Wissa Sobhy, der Stellvertreter seiner Exzellenz Bischof Aghapios</span></h1>
<p>Mit Bild und Ton habe ich diese Aussagen vom Erzpriester Wissa Sobhy, die ich zuletzt als mutig aber auch ungewöhnlich für einen koptischen Priester beschrieb. Nachdem er all die zuvor erwähnten Details schilderte, haderte er mit den Verantwortlichen von Sicherheitsdienst und Polizei. Seinen Aussagen nach haben die Offiziere mit allen möglichen Tricks versucht, Zeit zu gewinnen, um die Entführte zu bearbeiten, anstatt die Gefühle der Kopten zu achten. Am Dienstag wurde Pater Tedaous und seinen Schwiegervater über vier Stunden verhört. Sie haben den Offizieren die Telefonnummern gegeben, die man auf dem Handy der Entführten fand, bevor es am Sonntag ausgeschaltet wurde. Diese Nummern führen zum muslimischen Lehrer „Mohamed Salah“, der zur islamisch terroristischen Bewegung „Altakfir wa Elhegra“ gehört. Mehrmals bat Bischof Aghapios den für die Bildung in „Der Mewas“ verantwortliche Leiter um die Versetzung von Frau Kamilia Zakher in eine andere Schule gebeten, was ohne Erfolg blieb. Denn dieser Terrorist wurde von Delga (benachbarter Stadt) nach Der Mewas versetzt, weil er dasselbe mit einer koptischen Lehrerin und etlichen Schülerinnen versuchte.</p>
<p>Um Zeit zu gewinnen, versprachen sie Pater Tedaous und seinem Schwiegervater, Frau Zakher binnen weniger Stunden ausfindig zu machen, aber: Keine Versammlungen und keine Proteste vor der Diözese! Sowohl der Gatte als auch der Vater glaubten dem Trick der Offiziere, die wie üblich gar nichts von dem gehalten haben, was sie versprachen. Pater Tedaous bat die Menschen, die ihn zu Haus besuchten, heimzugehen und sich nicht vor der Kirche zu versammeln. Die Menschen wissen aus den wiederholten Entführungen, wie der Sicherheitsdienst diese Entführung eingefädelt hat. Daher starrten sie die Initiative, in dem Kairoer Dom zu demonstrieren. Binnen weniger Minuten wurde die Diözese von Offizieren und Wachleuten umzingelt, damit keiner hin- oder hinausgehen durfte. Trotz allem schlichen sich die Kopten unserer Stadt, um mit den gemieteten Bussen nach kairo zu fahren. Die Polizei verfolgte sie und stellte überall Barrikaden unterwegs, um sie zum Anhalten zu zwingen. Dann wurden die Führer- und Zulassungsscheine der Busfahrer entzogen. Währendessen kam das Oberhaupt des Geheimdienstes in dem Bundesland Minya in die Diözese und fing an, die Priester und die versammelten Kopten zu provozieren, indem er sie ausfragte und so tat, als ob er keine Ahnung hätte. Dieses benehmen missfiel den erzürnten Kopten, die sich um ihre Frauen und Töchter Angst haben, sodass manche von ihnen ihren Töchtern verbaten, in die Schule oder ohne Begleitung irgendwohin zu gehen. Dieser Besuch aber war eine Art der Betäubungen, welche das Innenministerium, der Sicherheitsdienst und der Geheimdienst den Kopten verabreichen, um sie zu lähmen und mundtot zu machen. Nach vielen Telefonaten von Bischof Aghapios mit den zwei Bischöfen, die seine Heiligkeit vertreten, weil er sich in Amerika aufhält, ereichten diese Bischöfe einige Majoren, Minister und Parlamentarier, die veranlassten, dass die Bussen nach Kairo fahren durften, ohne sie die ganze Strecke anzuhalten.</p>
<p>Wir appellieren an alle Kopten in Ägypten, uns zu unterstützen. Kommt einfach zum Dom in Kairo und schließt euch uns an. Wir gehen hier nicht weg, ehe Frau Zakher zu Pater Tedaous zurückkommt. Wir werden beten und bitten jeden für alle Entführten zu beten. Vom Dom des Heiligen Markus aus bitten wir den ägyptischen Präsidenten Hosny Mubarak, sich persönlich einzuschalten, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, dessen Folgen man schon genau weiß.</p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen/#more-4665" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/22/koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen/</a></p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/der-agyptische-papst-zieht-sich-in-ein-wustenkloster-zuruck/#more-4660" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/22/der-agyptische-papst-zieht-sich-in-ein-wustenkloster-zuruck/</a></p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/entfuhrung-der-gattin-eines-koptischen-priesters/#more-4672" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/22/entfuhrung-der-gattin-eines-koptischen-priesters/</a></p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/23/wut-und-verzweiflung-in-dem-kairoer-dom/#more-4698" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/23/wut-und-verzweiflung-in-dem-kairoer-dom/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 14:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pakistan: Zwei Christen vor Gerichtsgebäude erschossen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-zwei-christen-vor-gerichtsgebaeude-erschossen.html</link>
			<description>Menschenrechtler rufen zur Trauerwoche auf: Häuser schwarz flaggen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Faisalabad (idea) – In Pakistan sind zwei Christen, die wegen Gotteslästerung angeklagt waren, am 19. Juli vor einem Gerichtsgebäude in der Millionenmetropole Faisalabad erschossen worden.</p>
<p>Pastor Rashid Emmanuel (32) und sein Bruder Sajid Emmanuel (30) waren Mitarbeiter der christlichen Organisation Vereinigte Dienste Pakistan. Sie waren verhaftet worden, weil sie angeblich am Bahnhof Plakate aufgehängt hatten, auf denen handschriftliche Vermerke den Propheten Mohammed beleidigten. Die beiden hatten die Vorwürfe, die sich auf die Aussage eines Zeugen begründeten, stets bestritten. Graphologen stellten fest, dass sie nicht als Täter infrage kommen konnten. Die beiden Christen erwarteten deshalb ihre Freilassung. Stattdessen wurden sie von fünf bisher unbekannten Tätern erschossen. Bei der Schießerei wurde auch ein Polizist verletzt.</p>
<p><b>Unruhen zwischen Christen und Muslimen</b></p>
<p>In Faisalabad kam es anschließend zu gewalttätigen Unruhen zwischen Christen und Muslimen. Christen demonstrierten gegen die Ermordung der Männer, die Muslime gegen den Protest der Christen. Inzwischen haben die Behörden 800 Teilnehmer beider Gruppen identifiziert; sie sollen festgenommen werden. Inzwischen hat die Organisation Focus Menschenrechte in Pakistan die christliche Minderheit aufgerufen, eine Trauerwoche einzulegen und schwarze Flaggen an ihren Wohnungen und Häusern zu hissen.</p>
<p><b>ÖRK fordert Abschaffung vom Blasphemiegesetz</b></p>
<p>Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf forderte die Aufhebung des Blasphemiegesetzes. Es werde immer wieder missbraucht und habe zu Gewalt, Zerstörungen und dem Verlust von Menschenleben geführt, schrieb ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit (Genf) in Briefen an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari und Regierungschef Yousaf Raza Gilani. Der Staat müsse dafür sorgen, dass alle Menschen im Land in Sicherheit und Würde dort leben könnten.</p>
<p><b>Immer wieder Übergriffe auf Christen</b></p>
<p>In Pakistan kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf Christen. Vor einem Jahr zündeten muslimische Extremisten bei der Stadt Gorja die Häuser von 60 Christen und die Kirche an. Dabei kamen sieben Christen ums Leben. In der Provinz Punjab warf Anfang Juli ein Motorradfahrer eine Granate in eine Kirche, die jedoch nicht explodierte. Neben der Kirche hätten in einem kleinen Park Kinder gespielt, teilten Gemeindemitglieder mit. Am 5. Juli drohten muslimische Extremisten, das Gemeindehaus der Apostolischen Kirche im Ort Lahoranwali mit einer Planierraupe einzureißen. Das Vorhaben wurde nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct nur deshalb nicht ausgeführt, weil Christen die Bezirkspolizei über das Vorhaben informierten. In Pakistan ist der Islam Staatsreligion; Beleidigungen des Propheten Mohammed können mit der Todesstrafe geahndet werden. Von den 164 Millionen Einwohnern des Landes sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Somalia: von Christen „säubern“ </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/somalia-von-christen-saeubern.html</link>
			<description>Die Shabab-Miliz ist wegen ihrer Mordanschläge in Somalia berüchtigt. Sie will in den von ihr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Shabab-Miliz ist wegen ihrer Mordanschläge in Somalia berüchtigt. Sie will in den von ihr kontrollierten Gebieten das islamische Religionsgesetz, die Scharia, durchsetzen und das Land am Horn von Afrika von Christen „säubern“. In den vergangenen drei Jahren hat die Miliz mehr als 18.000 Zivilisten getötet; eine Million Menschen mussten fliehen. In diesem Jahr wurden bereits vier Christen umgebracht; im vorigen Jahr waren es mindestens 15.</p>
<p>aus <i>idea</i></p>
<p><a href="http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/uganda-kirchen-erhoehen-sicherheitsmassnahmen.html" target="_blank" >www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/uganda-kirchen-erhoehen-sicherheitsmassnahmen.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Uganda: Kirchen erhöhen Sicherheitsmaßnahmen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/uganda-kirchen-erhoehen-sicherheitsmassnahmen.html</link>
			<description>Bischof Stanley Ntagali: Sorge um die körperliche Unversehrtheit von Gottesdienstbesuchern.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kampala (idea) – In Uganda verschärfen Kirchen ihre Sicherheitsmaßnahmen. Wer Gottesdienste besuchen will, muss sich oft am Eingang ausweisen.</p>
<p>Außerdem werden mancherorts Metalldetektoren und Überwachungskameras installiert. Kirchenleiter raten zu solchen Maßnahmen, nachdem bei zwei Bombenanschlägen am 11. Juli 74 Menschen getötet wurden. Unter den Verletzten waren fünf US-Methodisten, die einheimische Kirchengemeinden unterstützten. Die Anschläge trafen Besucher eines Rugby-Klubs und ein äthiopischen Restaurants in Kampala, die das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen verfolgten. Zu den Anschlägen bekannte sich die radikal-islamische Shabab-Miliz aus Somalia, die mit dem Terrornetz El Kaida in Verbindung steht. Sie hatte die WM in Südafrika verurteilt, weil Fußball aus christlichen Traditionen hervorgegangen und mit dem Koran unvereinbar sei. Die Anschläge richteten sich auch gegen die Stationierung ugandischer Friedenssoldaten in Somalia. Shabab hat weitere Gewalt angekündigt.</p>
<h4>Kirchenpforten nur halb geöffnet</h4>
<p>Der anglikanische Bischof Stanley Ntagali (Diözese Masindi-Kitara) begründete die verschärften Sicherheitsmaßnahmen mit der Sorge um die körperliche Unversehrtheit von Gottesdienstbesuchern. Man wolle verhindern, dass die falschen Leute in die Kirchen kämen. Pastor David Kiganda, stellvertretender Vorsitzender der Nationalen Gemeinschaft Wiedergeborener Kirchen, kündigte an, dass die Gemeinden ihre Mitglieder mit besonderen Ausweisen ausstatten werden. Kein Fremder dürfe an Gottesdiensten und Gebetsversammlungen teilnehmen. Wie die ökumenische Nachrichtenagentur ENI weiter berichtet, hat die ugandische Regierung alle Eigentümer öffentlicher Einrichtungen aufgefordert, für angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu sorgen, etwa durch Wächter, Detektoren, Fernsehüberwachung und Beleuchtung. Laut ENI öffneten viele Kirchen ihre Pforten bei den Gottesdiensten am 18. Juli nur halb, um die Besucher besser kontrollieren zu können. Von den 31,4 Millionen Einwohnern Ugandas gehören 84 Prozent Kirchen an; zwölf Prozent sind Muslime und der Rest Anhänger von Naturreligionen.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Marokko: Ausweisungen von Christen stoppen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/marokko-ausweisungen-von-christen-stoppen.html</link>
			<description>US-Hilfswerk startet geistliche und politische Initiative.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Santa Ana (idea) – Eine politische und geistliche Initiative zur Unterstützung verfolgter Christen in Marokko hat der US-amerikanische Zweig des Hilfswerks Open Doors (Santa Ana/Kalifornien) gestartet.</p>
<p>Mindestens 128 ausländische Christen – etwa die Hälfte US-Amerikaner - sind in diesem Jahr aus dem muslimisch geprägten nordafrikanischen Land ausgewiesen worden. Den humanitären Helfern wurde die Abwerbung von Muslimen zum Christentum vorgeworfen. In Marokko ist jede Missionierung von Muslimen verboten. Aber nicht nur Ausländer, auch einheimische Christen geraten immer mehr unter staatlichen Druck. Open Doors ruft daher Christen in den USA zum Gebet für Marokko auf. Ferner sollen sie ihren Kongressabgeordneten und Senatoren schreiben, damit sie einen Brief des Kongresses unterzeichnen, den der republikanische Abgeordnete Frank Wolf (Winchester/Bundesstaat Virginia) formuliert hat. Er bittet Marokkos König Mohammed VI., darauf hinzuwirken, dass alle Ausweisungen ausländischer Christen gestoppt werden. Wer das Land bereits verlassen musste, solle zurückkehren können.</p>
<h4>Neuer Justiz- und Innenminister</h4>
<p>Wie Open Doors mitteilte, scheine der marokkanische Staat darauf aus zu sein, das Land von Christen zu säubern. Nach Einschätzung einheimischer Christen geht das schärfere Vorgehen auf die Ernennung neuer Minister zurück. Justizminister Mohammed Naciri und Innenminister Taieb Cherkaoui traten ihre Ämter im Januar an. Kommunikationsminister Khalid Naciri kündigte am 11. März ein härteres Vorgehen gegen religiöse Abwerbung an. Christen könnten zwar ihren Glauben in Marokko frei praktizieren, dürften aber nicht missionieren. In dem Land ist der Islam Staatsreligion. Von den rund 32 Millionen Einwohnern sind nach offiziellen Angaben 99 Prozent Muslime, davon 90 Prozent Sunniten. Ferner gibt es kleine Minderheiten von Christen und Juden.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 20:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Konvertit Hegazy in Sorge um seine Kinder</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/aegypten-konvertit-hegazy-in-sorge-um-seine-kinder.html</link>
			<description>Open Doors) – Vor genau drei Jahren – am 2. August 2007 – zog im islamischen Ägypten ein Christ vor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Open Doors) – Vor genau drei Jahren – am 2. August 2007 – zog im islamischen Ägypten ein Christ vor Gericht. Ein Schritt, von dem er wusste, dass er sein Leben weiter in Gefahr bringen würde. Als erster Ägypter kämpft Mohammed Ahmed Hegazy seitdem dafür, dass sein Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum anerkannt wird. Der heute 27-jährige Journalist hatte beantragt, dass in seinem Ausweis der Religionseintrag &quot;Muslim&quot; in &quot;Christ&quot; geändert wird. Für einen Christen, der zum Islam konvertiert ist, ist das in Ägypten ein unkomplizierter Vorgang -&nbsp; doch einem Muslim verweigern die Behörden den Wechsel. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors bittet, für Hegazy und seine Familie zu beten. Denn sein Prozess hat nicht nur international Aufmerksamkeit erregt. Der Einfluss islamistischer Fundamentalisten in der Gesellschaft ist sehr hoch.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Sorge um Kinder&nbsp;</h4>
<p><span style="FONT-FAMILY: 'Humnst777 BT','sans-serif'; FONT-SIZE: 12pt">Vor einigen Monaten wurde das Verfahren erneut ausgesetzt. Die Verzögerungstaktik des Gerichtes sei frustrierend, sagt Hegazy. Seit drei Jahren lebt der Ägypter mit seiner Frau Katarina – ebenfalls Christin muslimischer Herkunft - und den zwei Kindern (2 Jahre bzw. drei Monate) versteckt. &quot;Ich will nicht, dass meine Kinder durch die gleiche Verfolgung gehen müssen wie ich&quot;, sagt der Konvertit. Mit 16 Jahren wurde er Christ. Der Staatssicherheitsdienst verhaftete und folterte den &quot;Abgefallenen vom Islam&quot;, Extremisten verübten Mordanschläge und zündeten sein Haus an. Seine eigene Familie wollte ihn umbringen. Öffentlich forderten auch Vertreter staatlicher Institutionen seinen Tod und Religionsgelehrte in Kairo erklärten, Abtrünnige vom Islam zu töten sei legal. Ahmed Hegazy und seine Familie brauchen unseren Beistand im Gebet</span></p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 21:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Koptische Christen demonstrieren gegen Zwangsbekehrungen </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/aegypten-koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen.html</link>
			<description>Nach einer Woche nie dagewesener Demonstrationen, mit denen die ägyptischen Kopten auf ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Kirchen riefen die koptischen Priester ihre Gläubigen zu Ruhe und Besonnenheit auf. In den letzten Tagen war es zu schweren, teilweise blutigen Zusammenstössen mit der Polizei gekommen, von der die Christen daran gehindert wurden, bei ihren Kundgebungen kirchlichen Boden zu verlassen und auf die Strassen zu gehen. Demonstrationen in der Öffentlichkeit sind in Ägypten notrechtlich verboten. Nicht aus der Welt geschafft sind damit die Ursachen dieses vehementen Aufbegehrens der koptischen Christen, die mit etwa 12 Millionen Gläubigen ein Fünftel der ägyptischen Bevölkerung bilden. Einerseits ging es um den Fall der Frau eines angesehenen Priesters im Nildelta, die seit Wochen verschwunden war und nun in einem muslimischen Haushalt in Kairo aufgespürt werden konnte.</p>
<p>Das Verschwinden der Pfarrersfrau: Die 47jährige Konstantin Wafaa galt als vorbildliche Gattin von Abuna Josef, dem Pfarrer des Dorfes Abu Al-Matamir südöstlich von Alexandria. Die gelernte Apothekerin erarbeitete seit Jahren die gemeinsame Lebenshaltung und die medizinische Betreuung ihres Mannes, der unter immer schwerer Zuckerkrankheit litt und schließlich an beiden Beinen amputiert werden musste. Plötzlich verschwand sie. Zuletzt wurde sie bei ihrem Arbeitgeber gesehen, einem islamischen Apotheker in der benachbarten Stadt Damanhur. Erst jetzt zeigten sich Spuren in Kairo, wo Konstantin als Nebenfrau eines anderen Muslims auftauchte.</p>
<p>Pfarrer Josef sprach darauf von Entführung, Zwangsislamisierung und Zwangsverheiratung seiner Frau. Als er sich an die Polizei wandte, erklärte ihm diese, seine Frau habe ihn freiwillig verlassen, ebenso freiwillig den Islam angenommen und sei als dritte gleichzeitige Frau ihrem neuen Mann nach Kairo gefolgt. Das war sogar für die sonst so geduldigen und schicksalsergebenen Kopten zuviel: Sie demonstrierten tagelang, bis Konstantin Ende letzter Woche ihre neue Bleibe verließ und in einem koptischen Kloster Zuflucht nehmen durfte.</p>
<p>Patriarch Schenuda III, geistliches Oberhaupt der koptischen Christen, traf mit ihr zusammen, wollte aber aus Gründen verständlicher Diskretion keine Angaben darüber machen, was wirklich vorgefallen war. Ägyptens islamistische Medien und auch ein Teil der Regierungspresse bezweifelten darauf sofort, dass die Frau wirklich entführt und zu allem weiteren gezwungen worden sei. Es handle sich in Wahrheit um eine Liebesgeschichte zwischen Konstantin und einem attraktiven Muslim.</p>
<p>Spitze des Eisbergs: Wie dem auch sei: Bei diesem besonders stark und breit bekannt gewordenen Fall handelt es sich nur um die Spitze eines Eisbergs: Der Raub von Mädchen und Frauen, ihre gewaltsame Islamisierung und Verheiratung ist gerade in Oberägypten an der Tagesordnung, seit dort die Islamistenbewegung „Takfir wa Al-Hedschra – Sühne und Weltflucht“, schon 1974 damit systematisch begonnnen hatte. Parallel dazu wird zunehmend auf die gesamte koptische Bevölkerung – die am oberen Nil noch um die 60% beträgt – Druck ausgeübt, sich zum Islam zu bekehren. Neuestens auch von offizieller Seite. Wie der Metropolit von Assiut, Michail Mitjas Al-Makari, anklagt, bietet der regionale Parteichef des ägyptischen Regierungspartei NDP, Muhammad Abdel Mohsen, arbeitslosen oder sonst in Not befindlichen Christen eine Beschäftigung, Geld oder einen Platz im Altersheim, wenn sie zum Islam übertreten. Diese Praxis ist die zweite Ursache für die noch nie so massive Unrast unter den koptischen Christen in Ägypten. Die angesehene Wochenzeitung “Middle East Times”, die kürzlich von den Ereignissen und ihren Hintergründen berichten wollte, konnte schließlich nur mit dem Hinweis erscheinen, dass der geplante Artikel der Zensur zum Opfer gefallen ist. Nach den Bedingungen des Ausnahmezustands, der in Ägypten seit 23 Jahren ununterbrochen herrscht, kann der staatliche Zensor eingreifen, wenn es um Berichterstattung von Diskriminierung und Verfolgung der koptischen Christen geht.</p>
<p><a href="http://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen/#more-4665" target="_blank" >koptisch.wordpress.com/2010/07/22/koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen/</a></link></p>
<p><a href="http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/199/20351/" target="_blank" >www.livenet.ch/www/index.php/D/article/199/20351/</a> – 16.12.2004</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weißrussland: Erstes nicht-staatliche Altenheim eröffnet</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/weissrussland-erstes-nicht-staatliche-altenheim-eroeffnet.html</link>
			<description>Kobrin (idea) – In Weißrussland haben Baptisten das erste nicht-staatliche Altenheim eröffnet.
Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kobrin (idea) – In Weißrussland haben Baptisten das erste nicht-staatliche Altenheim eröffnet.</p>
<p>Das „Haus der Hoffnung“ mit 54 Plätzen befindet sich auf dem Gelände des baptistischen Kinderlagers „Zhemtschuzhinka&quot; (Perlchen) nahe Kobrin bei Brest, einem ehemaligen Militärgelände. Die Baukosten von rund 390.000 Euro haben zum größten Teil Baptisten aus dem US-Bundesstaat Missouri übernommen. 52 Amerikaner waren bei der Einweihungsfeier Ende Juni dabei. Dabei bat der Präsident der weißrussischen Baptisten, Viktor Krutko (Minsk), die Gäste aus den USA, sich finanziell auch beim Unterhalt des Seniorenheims zu engagieren. Er verwies dazu auf das Gleichnis vom Barmherzigen Samariters, der versprochen hatte, für die Pflegekosten eines von Räubern zusammengeschlagenen Verletzten aufzukommen. Die Gäste aus den USA sicherten eine langfristige Unterstützung zu und äußerten die Hoffnung, dass das „Kobriner Modell“ in ähnlicher Form auch in anderen Ländern Mittel- und Osteuropas verwirklicht werden könne. Im August sollen die ersten Bewohner probeweise einziehen. Der Gesetzgeber schreibt ein halbes Jahr Probewohnen vor, bevor ein dauerhafter Aufenthalt möglich wird. Im 1995 eröffneten Kinderlager in Kobrin erleben jährlich rund 1.000 Kinder einen Ferienaufenthalt, darunter auch solche, die unter den Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 leiden. Zum weißrussischen Bund der Evangeliumschristen-Baptisten gehören 291 Gemeinden mit etwa 13.500 Mitgliedern.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 14:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russland - Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte bekräftigt Existenzrecht religiöser Minderheiten</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/russland-europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-bekraeftigt-existenzrecht-religioeser-minde.html</link>
			<description>Sowohl die katholische Pfarre des armenischen Ritus in Moskau als auch die Gemeinschaft der Zeugen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl die katholische Pfarre des armenischen Ritus in Moskau als auch die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas haben in letzter Zeit durch Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eine wichtige Bestätigung ihres Rechts auf Existenz erfahren. Diese Urteile sind für alle religiösen Minderheiten von Bedeutung. In dem Urteil zugunsten der Zeugen Jehovas wurde der Vorwurf zurückgewiesen, dass die Gemeinschaft Familien zerstört und die Rechte der Staatsbürge beschneidet. Diese auch gegen andere religiöse Minderheiten eingesetzten Argumente wurden benutzt, um die Gemeinschaft in Moskau zu verbieten. In einer getrennten Entwicklung erklärte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Weigerung der Stadtgemeinde Moskau, die armenisch katholische Pfarre zu registrieren, für illegal. Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese Urteile etwas an der Situation der betroffenen Gemeinschaften und anderer religiöser Minderheiten ändern.</p>
<p>Quelle: Forum 18 News Service, Oslo</p>
<p>Deutsche Fassung: AK Religionsfreiheit der Österreichischen Evangelischen Allianz</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Usbekistan: Drohungen Razzien und Strafen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/usbekistan-drohungen-razzien-und-strafen.html</link>
			<description>In Usbekistan gehen Razzien und Repressalien gegen nicht registrierte Religionsgemeinschaften...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Usbekistan gehen Razzien und Repressalien gegen nicht registrierte Religionsgemeinschaften unvermindert weiter. Am 8. Juli 2008 wurden Lepes Omarov und ein weiterer nicht namentlich bekannter Protestant in der Region Karakalpakstan zu 10 Tagen Haft verurteilt. Verurteilungen zu kurzen Haftzeiten dienen seit langem als Einschüchterungsmittel gegen religiöse Leiter. In der Region Karakalpakstan ist jede religiöse Aktivität außerhalb der staatlich genehmigten Moscheen und einer einzigen russisch orthodoxen Kirche verboten. Ein Protestant in der Region der Hauptstadt Taschkent wurde schriftlich verwarnt, dass er als „Leiter einer illegal funktionierenden Zelle protestantischer Tendenz“ das Gesetz verletzt, indem er Gottesdienste abhält und mit anderen über seinen Glauben spricht, und dass er sich dadurch der Gefahr der Strafverfolgung aussetzt. Ein „Antiterroreinsatz“ in Fergana galt zwei Baptisten, die christliche Bücher anboten. Gegen sie wurde eine Geldstrafe verhängt und die Vernichtung der vier konfiszierten christlichen Bücher verfügt. </p>
<p>Quelle: Forum 18 News Service, Oslo</p>
<p>Deutsche Fassung: AK Religionsfreiheit der Österreichischen Evangelischen Allianz</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Philippinen: Mutig trotz Schikane und Bedrohungen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/philippinen-mutig-trotz-schikane-und-bedrohungen.html</link>
			<description>Open Doors) – An einem Sonntag warteten acht Tablighs (muslimische Verkündiger) auf Pastor Jonah....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Open Doors) – An einem Sonntag warteten acht Tablighs (muslimische Verkündiger) auf Pastor Jonah. Die Gläubigen, allesamt ehemalige&nbsp;Muslime,&nbsp;hatten gerade die Inselkirche im Süden der Philippinen verlassen. Bereits im November 2009 hatten die Tablighs Pastor Jonah bedroht und ihn seither mit häufigen Besuchen belästigt.</p>
<h4>&quot;Ich bete zu Gott&quot;</h4>
<p>Sie forderten ihn auf, mit ihnen in der Moschee zu beten. Doch Pastor Jonahs Sohn, Koroh, der selbst in einer anderen Gemeinde arbeitet, schnitt ihnen das Wort ab: &quot;Was wir hier tun, dient Gott. Wir alle hier haben den tiefen Wunsch, Gott zu begegnen. Und da wir ihn gefunden haben, solltet ihr uns nicht mehr besuchen.&quot; Drei Tage später besuchte eine andere Gruppe Tablighs früh am Morgen Pastor Jonah, als der sich gerade in seinem Haus ausruhte. Sie predigten ihm aggressiv Passagen aus den Hadithen, den&nbsp;Überlieferungen von Lebensberichten und&nbsp;Lehren des Propheten Mohammed. Dabei betonten sie die Bruderschaft aller Muslime und meinten, alle sollten nur eine Religion ausüben: den Islam. &quot;Aber ich bete zu Gott&quot;, antwortete ihnen Jonah. &quot;Du musst auf Arabisch beten&quot;, war die Antwort und ein arabisches Gebet wurde rezitiert.</p>
<h4>&quot;Ich kann jederzeit zu Gott kommen&quot;</h4>
<p>&quot;Von dem, was du eben gesagt hast, konnte ich kein Wort verstehen&quot;, meinte Jonah. &quot;Ich bete in meinem Dialekt!&quot; Das könne Allah nicht akzeptieren, bekam er zur Antwort. &quot;Ich verlasse mich auf das, was das Injil (Neues Testament) sagt: zu Gott kann ich in jeder Weise und zu jeder Zeit kommen.&quot;, bekräftigte Jonah seine Haltung und zeigte ihnen eine Ausgabe des Neuen Testaments. Der Mann ergriff es, blätterte die Seiten prüfend durch und erklärte schließlich: &quot;Dies ist nicht das wahre Wort Gottes. Es ist ein verdorbenes Buch! Du bist kein Muslim, deshalb wirst Du in die Hölle gehen.&quot;</p>
<h4>&quot;Verschwinde von der Insel&quot;</h4>
<p>&quot;Weil Du keiner von uns bist, musst Du von dieser Insel verschwinden!&quot;, war die Schlussfolgerung des Tabligh. Pastor Jonah schüttelte den Kopf und sagte mit fester Stimme: &quot;Wir sind die ersten Siedler auf dieser Insel. Ihr habt kein Recht, uns von hier wegzuschicken.&quot; Angesichts des Muts und der Entschlossenheit von Pastor Jonah gingen die Tabligh. In der folgenden Woche nahmen Pastor Jonah und sein Sohn an einem Leiterschaftsseminar von Open Doors teil,&nbsp;bei dem sie erzählten, wie ihr Glaube geprüft wird.</p>
<p>Obwohl die Tabligh momentan Abstand halten, haben viele Gläubige aus Jonahs Gemeinde Angst um ihr Leben und ihre Familien. Einige überlegen, ob sie aus Sicherheitsgründen von der Insel fliehen sollen.</p>
<h4>Gebetsanliegen:</h4><ul type="disc"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt" class="MsoNormal">Danken Sie für den Mut von Pastor Jonah und seinem Sohn. <p></p></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt" class="MsoNormal">Bitten Sie um weitere Standhaftigkeit und Ermutigung für ihn. <p></p></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt" class="MsoNormal">Beten Sie, dass die Gläubigen neue Zuversicht bekommen und dem Druck nicht ausweichen. <p>ttp://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/news_2010/07/160710PH/</p></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Belgien: Burka-Verbot in Europa?</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/belgien-burka-verbot-in-europa.html</link>
			<description>Prävention ist das Gebot der Stunde
Von Karen Krüger</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FAZ 16.7.2010 In Belgien gibt es kaum vollverschleierte Frauen. Also hat man sich mit dem Verbotsgesetz besonders beeilt. Die Burkadebatten überall in Europa enthüllen die Angst in der Öffentlichkeit.</p>
<p>Frauen, die einen Ganzkörperschleier tragen, wirken auf die meisten von uns befremdlich, mehr noch: Sie lösen ein aggressives Unverständnis aus. Denn&nbsp; Frauen, die sich mit der Verhüllung von Körper und Gesicht der Identifizierung ihrer Individualität und dem Kontakt entziehen, wecken den Verdacht, dass sie den Wert der Freiheit weder akzeptieren noch respektieren. Sie bleiben uns fremd.</p>
<p>Auch, weil sie uns so gut wie nie auf der Straße begegnen. Frauen nämlich, die den iranischen Tschador – sein Tuch lässt das Gesicht frei, kann aber jederzeit darüber gezogen werden –, die afghanische Burka mit ihrem Gitterfenster oder den saudi-arabischen Nikab tragen, der den Augen einen Sehschlitz zugesteht, gibt es in Europa so gut wie nicht. In Frankreich, wo mit mehr als fünf Millionen Menschen die größte muslimische Gemeinde Europas lebt, sollen es zweitausend sein. Dänemark zählt zweihundert. Für Deutschland und alle anderen Staaten gibt es nur Schätzungen, selten liegen sie im dreistelligen Bereich. Auch deshalb lehnt die Bundesregierung eine Debatte über ein Vollverschleierungsverbot ab.</p><div id="admodW1"><div id="ConW1AdPos"><div id="ConW1Ad" class="AdBox"><div><p><a href="http://www.faz.net/s/Rub117" target="_blank" >www.faz.net/s/Rub117</a></p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschland: Asylbewerber - Niederbayern trennt Christen und Muslime</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-asylbewerber-niederbayern-trennt-christen-und-muslime.html</link>
			<description>Von Max Hägler</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Christen kommen nach Deggendorf: In einer Eilaktion hat die Regierung von Niederbayern eine ganze Reihe von Asylbewerbern umverteilt. Der Flüchtlingsrat ist entsetzt. Die Regierung von Niederbayern hat christliche und muslimische Flüchtlinge von einander getrennt und in einer Eilaktion eine ganze Reihe von Asylbewerbern in andere Heime verlegt. Der Bayerische Flüchtlingsratkritisiert dies als &quot;menschenverachtende Umverteilungsaktion&quot;. Die zuständige Regierung von Niederbayern bestätigte, dass in dieser Woche insgesamt 40 Flüchtlinge mit christlicher Religion kurzfristig aus ganz Niederbayern nach Deggendorf gebracht worden seien. Hintergrund seien die steigenden Zahlen somalischer Asylbewerber mit islamischen Glauben. Zwar würden Flüchtlinge unterschiedlicher Religionen meist gut mitunter auskommen, allerdings gebe es immer wieder Störenfriede. Deshalb musste die Belegung der Heime schnell neu geordnet werden, so Behördensprecher Michael Bragulla.</p>
<p>Der Flüchtlingsrat erklärte, binnen eines Tages seien mehrere Dutzend Flüchtlinge nach Deggendorf gebracht worden, um in den bisherigen Unterkünften Platz zu machen für neue Asylbewerber. &quot;Die betroffenen Flüchtlinge können nun Arbeitsstellen nicht mehr erreichen, müssen Beratungen und Kurse bei Wohlfahrtsorganisationen abbrechen oder Behandlungen bei Ärzten und Therapeuten&quot;, beklagt Alexander Thal vom Flüchtlingsrat. Behördensprecher Bragulla sagte, die Aktion sei nicht anders machbar. Sie sollte kein Leid verursachen. Mit Blick auf abgebrochene Kurse und Therapien sagte er: &quot;So hart es klingt, das ist kein staatliches Thema. Deswegen schauen wir da nicht drauf.&quot;</p>
<p><a href="http://sueddeutsche.de/bayern/asylbewerber-niederbayern-trennt-christen-und-muslime" target="_blank" >sueddeutsche.de/bayern/asylbewerber-niederbayern-trennt-christen-und-muslime</a></link>-</p>
<p>1.976281&nbsp;</p>
<p>Süddeutsche Zeitung GmbH</p>
<p><span style="FONT-FAMILY: ArialMT; COLOR: #454545; mso-bidi-font-family: ArialMT">Quelle: </span><span style="FONT-FAMILY: ArialMT; COLOR: #454545; FONT-SIZE: 8pt; mso-bidi-font-family: ArialMT">(SZ vom 17.07.2010/hai)</span></p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gaza: Menschenrechtler kritisieren Festnahme von Islamisten</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/gaza-menschenrechtler-kritisieren-festnahme-von-islamisten.html</link>
			<description>Von: E. Hausen
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GAZA (inn) - Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) hat der Polizei im Gazastreifen einen Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit vorgeworfen. Die Sicherheitskräfte hatten am Dienstag Mitglieder der islamistischen &quot;Hisb u-Tahrir&quot; festgenommen.</p>
<p>Die &quot;Hisb u-Tahrir&quot; will die islamische Herrschaft im Nahen Osten wiederherstellen. Am Dienstag erinnerte sie an die Auflösung des Kalifats vor 89 Jahren. Eine entsprechende Versammlung hatte sie laut der palästinensischen Nachrichtenagentur &quot;Ma´an&quot; zuvor angekündigt.</p>
<p>Wie das PCHR unter Berufung auf eine Bekanntmachung der Gruppe mitteilte, seien gegen 17 Uhr &quot;Dutzende Mitglieder der Sicherheitsdienste ausgeschwärmt, darunter Mitglieder in Zivilkleidung&quot;. Sie hätten das Wohnhaus umstellt, in dem die Partei die Gedenkveranstaltung geplant hatte. Sicherheitsoffiziere hätten Keulen eingesetzt und Schüsse in die Luft abgegeben, als sie die Versammlung zerstreuen wollten. Durch eine Kugel sei eine zehnjährige Palästinenserin an der Brust verwundet worden, die auf einem nahe gelegenen Balkon stand.</p>
<p>Das PCHR fügte hinzu, um 13 Uhr habe die Hamas-Polizei außerdem Einrichtungsgegenstände, Bilder und Transparente beschlagnahmt. Sie waren für die Gedenkveranstaltung bestimmt und neben dem Gebäude gelagert. Zu diesem Zeitpunkt informierte die Polizei die Gruppe darüber, dass die Veranstaltung nicht genehmigt sei.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gaza: Angriff auf CVJM Gebäude</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/gaza-angriff-auf-cvjm-gebaeude.html</link>
			<description>Von: D. Nowak</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GAZA (inn) - Unbekannte haben am Dienstag eine Handgranate auf ein Gebäude des &quot;Christlichen Vereins Junger Menschen&quot; (CVJM) in Gaza gefeuert. Bei dem Angriff wurde jedoch niemand verletzt.</p>
<p>Wie die palästinensische Nachrichtenagentur &quot;Ma´an&quot; unter Berufung auf das &quot;Palästinensische Zentrum für Menschenrechte&quot; (PCHR) meldet, waren die Täter mit einem Motorrad unterwegs. Splitter der Granate landeten auf einem nahegelegenen Spielplatz.<br /><br />Das PCHR verurteilte den Angriff. Dieser sei ein weiteres Beispiel für das Sicherheitschaos, das in den Palästinensergebieten herrsche.<br /><br />Die Polizei hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Der CVJM war bereits im Februar 2008 Ziel einer Attacke. Damals hatten mehrere Männer die Wachposten vor dem Gebäude überwältigt und versucht, einen Sprengsatz in der Bibliothek des Gebäudes zu zünden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Uganda: Anschlag bei WM-Finale - US-Christen verwundet</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/uganda-anschlag-bei-wm-finale-us-christen-verwundet.html</link>
			<description>Radikal-islamische Miliz: Fußball ist unvereinbar mit dem Koran
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kampala (idea) – Mindestens fünf US-amerikanische christliche Helfer sind bei den beiden Anschlägen verletzt worden, die die radikal-islamische Shabab-Miliz am 11. Juli während des Fußballweltmeisterschaftsendspiels in der ugandischen Hauptstadt Kampala verübt hat.</p>
<p>Dabei wurden 74 Personen getötet, die das Finale im Fernsehen verfolgten. Unter den Toten ist ein US-Entwicklungshelfer. Die verwundeten Amerikaner gehörten laut Presseberichten zu einer sechsköpfigen Gruppe aus einer evangelisch-methodistischen Gemeinde in Selinsgrove (Bundesstaat Pennsylvania). Sie unterstützten eine ugandische Pfingstgemeinde. Die Shabab-Miliz aus Somalia steht mit dem Terrornetz El Kaida in Verbindung. Die Gruppe hatte die WM in Südafrika verurteilt, weil Fußball aus christlichen Traditionen hervorgegangen und mit dem Koran unvereinbar sei. Die Angriffe auf einen Rugby-Klub und ein äthiopisches Restaurant in Kampala richten sich auch gegen Uganda, das Friedenssoldaten in Somalia stationiert hat. Shabab will in den von ihr kontrollierten Gebieten das islamische Religionsgesetz, die Scharia, durchsetzen und das Land am Horn von Afrika von Christen „säubern“. In den vergangenen drei Jahren hat die Miliz mehr als 18.000 Zivilisten getötet; eine Million Menschen mussten fliehen. In diesem Jahr wurden bereits vier Christen umgebracht; im vorigen Jahr waren es mindestens 15.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 17:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien: Christen in Indien weiter in Gefahr</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/indien-christen-in-indien-weiter-in-gefahr.html</link>
			<description>Jeevan Komanapalli: Angst vor Angriffen durch Hindu-Extremisten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg (idea) – In Indien hält die Bedrohung von Christen durch militante Hindus an. Das berichtete der Leiter des Missionswerks Emmanuel im Bundesstaat Andhra Pradesh, Jeevan Komanapalli, bei einem Besuch von Bibel TV in Hamburg.</p>
<p>Vor zwei Jahren hatten nationalistische Hindu-Extremisten im benachbarten Bundesstaat Orissa etwa 120 Personen getötet, Hunderte verletzt sowie Christen aus mindestens 315 Dörfern vertrieben. „Unsere Nethanja-Kirche will helfen, dass die Gemeinden dort wieder aufgebaut werden, aber es herrscht noch große Angst und die Wunden sind noch nicht verheilt“, erklärte Komanapalli im Interview mit Bibel TV. Das Missionswerk Emmanuel ist einer von vier Zweigen der christlichen Nethanja-Mission in Andhra Pradesh. In dem Bundesstaat leben etwa 80 Millionen Menschen. Die vor 40 Jahren gegründete Mission betreibt eine umfangreiche diakonische Arbeit. Dazu gehören Schulen, Berufsausbildungszentren, Krankenhäuser, Leprastationen und Blindenschulen. 800 Kinder werden in acht Kinderheimen, zwei Mädchendörfern, einem Heim für behinderte Kinder und einem Babyhaus betreut. Witwen werden versorgt und 2.000 Aids-Infizierten ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Bibel TV unterhält eine Patenschaft für die Nethanja-Mission. Mehrere Dokumentationen und Reportagen drehte der Sender und machte so die Arbeit der indischen Christen einer deutschen Öffentlichkeit bekannt. Über 80 Prozent der Gelder kommen von Spendern aus Deutschland, gesammelt von Nethanja – Christliche Mission in Indien (Weil im Schönbuch). </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Israel: Erster christlicher Radiosender geplant</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/westjordanland-erster-christlicher-radiosender-geplant.html</link>
			<description>RAMALLAH (inn) - Geht es nach dem Willen des katholischen Dorfpfarrers von Taybeh im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RAMALLAH (inn) - Geht es nach dem Willen des katholischen Dorfpfarrers von Taybeh im Westjordanland, soll zu Weihnachten der erste christliche Radiosender in Israel starten. Der Ort liegt günstig auf 1.000 Metern Höhe und gilt als das letzte vollständig von Christen bewohnte Dorf im Heiligen Land.</p>
<p>Wie &quot;Radio Vatikan&quot; bereits vergangene Woche berichtete, will Pater Raed Abusahlia den ersten christlichen Radiosender in Israel aufbauen. In seinem Dorf, das nahe Ramallah und etwa 18 Kilometer nordöstlich von Jerusalem liegt, leben noch knapp 2.000 Menschen. Abusahlia hat bereits Erfahrungen mit Medien gemacht, da er früher Sprecher des lateinischen Patriarchen von Jerusalem war.</p>
<p>&quot;Wir brauchen im Heiligen Land eine christliche Stimme, wir müssen den Christen des Landes eine christliche Stimme geben&quot;, sagte Abusahlia gegenüber &quot;Radio Vatikan&quot;. &quot;Wir müssen das für das ganze Bistum tun, das ganz Jordanien, Palästina und Israel umfasst. Obwohl es schon verschiedene Radio- und TV-Stationen in der Region gibt, gibt es immer noch kein einziges christliches Radio.&quot;</p>
<p>Sein Sender werde &quot;eine Stimme für Frieden und Hoffnung&quot; sein, &quot;für Dialog und Versöhnung&quot;. &quot;Wir sind offen für jeden, für die anderen Kirchen im Heiligen Land. Wir werden auch den Nachrichten und den Feiern der anderen Kirchen Raum und Zeit geben&quot;, betont Abusahlia. Der Sender werde seine Programmplätze nicht nur Katholiken, sondern auch Juden und Moslems zur Verfügung stellen. &quot;Wir wollen eine Brücke sein, denn ein Christ, der keine Brücke ist, ist kein Christ&quot;, so der Katholik.</p>
<p>&quot;Radio Vatikan&quot; will das Projekt unterstützen und technische Hilfestellung geben. Durch die hohe Lage des Ortes sollen sich die Radiowellen bis Gaza, Tel Aviv und Jerusalem ausbreiten.</p>
<p>Die Palästinensische Autonomiebehörde muss den Radiosender noch genehmigen. Der katholische Priester hofft, seinen Radiosender mit einer Sendung zum Weihnachtsfest starten zu können.</p>
<p>Von: J. Schumacher</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>