Gebetsanliegen aus dem AKREF
Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung.
06.02.2012Kirgistan: Nicht registrierte Gemeindeanträge warten auf Bearbeitung
Viele nicht registrierte protestantische Kirchen und Gemeinden warten noch immer auf die Bearbeitung ihrer Registrierungsanträge. Ohne staatliche Registrierung ist jede religiöse Betätigung illegal. So verlangt es das repressive Religionsgesetz aus der Ära Bakiev, entgegen internationalen Menschenrechtsstandards. Ein großes Hindernis dabei ist, dass mindestens 200 Gründungsmitglieder als kirgisische Staatsbürger mit Wohnsitz in Kirgistan da sein müssen und ihre Identität vor staatlichen so wie vor Lokalbehörden nachweisen müssen.
05.02.2012Iran: Ungewöhnliches Ende einer Teestunde
Trotz des unverminderten Verfolgungsdrucks auf Christen muslimischer Herkunft bilden sie den größten Teil der christlichen Minderheit in der islamischen Republik Iran. Drei Viertel der etwa 460.000 Christen sind ehemalige Muslime, schätzt das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Ihnen gilt primär die Schärfe der Verfolgung. Doch trotz des harten Kurses der Regierung und islamischer Geistlicher gründen Konvertiten weiter Hausgemeinden. Einige Konvertiten brennen darauf über ihren christlichen Glauben auch gern Verwandten zu erzählen. So auch eine junge ehemalige Muslimin, die am Ende einer Teestunde das offene eigene Gebet vorschlug. Ihre Teegesellschaft war erstaunt – aber einverstanden. Sie braucht immer wieder viel Weisheit ihren christlichen Glauben in Liebe mutig weiterzugeben.
04.02.2012Indonesien: Zwei protestantische Kirchen niedergebrannt
Über 1000 Moslems brannten im Norden Sumatras in einer Nacht zwei protestantische Kirchen nieder. Zur Begründung nannten Muslime, dass sie der zu vielen Christen und deren Gebete überdrüssig seien, zumal die christlichen Gemeinschaften keine staatliche Genehmigung besäßen. Die Kirchen gehörten der pfingstlerischen Gemeinschaft, die zum größten Teil der Volksgruppe der Batak angehört. Laut Polizeiangaben, habe es sich um „Gebetsstätten“ aber nicht um Kirchen gehandelt, da keine entsprechenden Genehmigungen vorlägen. Die Genehmigung zur Errichtung einer Kirche ist ein langwieriger Behördenlauf, der von der muslimischen Mehrheit nach Möglichkeit boykottiert wird.
03.02.2012Indien: Abschaffung der Todesstrafe gefordert
In einem gemeinsamen Appell fordern die indische Zivilgesellschaft und die christlichen Kirchen in Indien von der Regierung des Landes die Abschaffung der Todesstrafe. Die Regierung wird gebeten, im Rahmen einer Anhörung bei der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, die für Mai 2012 vorgesehen ist, eine entsprechende Absichtserklärung vorzulegen. In Indien wurden allein im Jahr 2010 insgesamt 137 Menschen zum Tode verurteilt. Die Gerichte erlassen weiterhin solche Urteile. Die Todesstrafe ist seit 1950 in der indischen Verfassung vorgesehen, doch seit 2004 wurden Todesurteile nicht mehr vollzogen. Insgesamt gibt es in indischen Vollzugsanstalten 400 Gefangene, die zum Tode verurteilt wurden.
02.02.2012Deutschland/Iran: Petitionsausschuss fordert Begnadigung
Es geht um die Freilassung von Pastor Youcef Nadarkhani (35). Der evangelische Pastor wurde 2009 im Iran verhaftet und ein Jahr später wegen Abfall vom islamischen Glauben zum Tode verurteilt. Der Petitionsausschuss des Bundestages beschloss einstimmig, dem Auswärtigen Amt eine Petition zu überweisen und begründete mit der Haltung des Parlamentes und der Regierung, die "die Sorge des Petenten um das Leben von Youcef Nadarkhani teilen". Dabei wird die Aufhebung des Todesurteils und die sofortige Freilassung von Nadarkhani gefordert. Bei weiteren Gesprächen sei der Iran nachdrücklich aufgefordert, die eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen sowie auch die eigene Verfassung, die den Schutz religiöser Minderheiten beinhalte, zu achten.
01.02.2012China: Rechtsanwalt Gao Zhisheng im Uiguren-Gefängnis
Von Gao Zhisheng, dem prominenten Rechtsanwalt, Christ und Regimekritiker, gab es nach 20 Monaten des Schweigens endlich ein Lebenszeichen. Ein chinesisches Gericht bestätigte, das Gao lebt. Er ist nun in einem Gefängnis in Shaya in der entlegenen Provinz Xinjiang in der Uiguren Autonomie ganz im Westen des Landes. Ihm wurde erlaubt, einen Brief an seine Familie zu schreiben. Daraus geht hervor, dass er wegen Verletzungen in seiner Bewährungszeit noch 3 Jahre im Gefängnis bleiben muss. Zur Erinnerung: Seine Familie lebt jetzt in den USA.
31.01.2012Armenien: Dank für neues Projekt
Das Missionswerk "Licht im Osten" berichtet von einer Gebetserhörung: Ende des letzten Jahres konnte eine Kirche in Kachzraschene eröffnet werden. Vorher wurde mit den Geschwistern ein 40-tägiges Gebet durchgeführt. Schon nach ein paar Tagen ist die Genehmigung für ein biblisches College erteilt worden. Lob und Dank! Die Vorbereitungen für guten Unterricht und die Aufnahme der Studenten sind nun in vollem Gang. Bitte begleiten Sie dieses neue Projekt und die neu entstandene Gemeinde im Gebet.

